21/06 2015

Single-Sieg beim Biennathlon



Die Vorbereitung war alles andere als Umfangreich, mit so wenigen Velokilometern hätte ich mich vor ein paar Jahren kaum an einen Triathlon gewagt. Doch dieses Jahr wollte ich einfach an einem Triathlon starten und den Biennathlon wollte ich wirklich mal machen, da nun kein Inlinen mehr gefragt war.

Mein Ziel war es, bis zum Schluss ohne grossen Einbruch durchzukommen. Das Schwimmen war lang, zudem hatte es viele Wellen. Doch ich wusste, das mir dies eigentlich entgegenkommt. So stieg ich bereits als erste aus dem Wasser und ging auf dem Bike meinen eigenen Rhythmus. Bereits ab dem Twannberg  musste ich etwas Druck von den Pedalen nehmen, um keine Krämpfe zu bekommen. Auf den technischen Partien verlor ich dann bei nassen Verhältnissen viel Zeit, da mir einfach die Praxis fehlte. Mir war es aber lieber, ohne Sturz durchzukommen. So überholte mich kurz vor Ende der Bikestrecke noch Rita Bürgi. Dank einem schnellen Wechsel und gutem Laufstart übernahm ich schon bald wieder die Führung. Diese gab ich bis ins Ziel nicht ab und konnte mich sehr über diesen Sieg freuen.

Der Wettkampf war top organisiert und mir hat die Strecke auch so gut gefallen.

Einen nächsten Triathlon habe ich mir aber noch nicht zum Ziel gesetzt.

Artikel im Bieler Tagblatt

Resultate

 

28/09 2014

3 Rang beim 20. Gurli Cup

Nach meiner doch erfolgreichen Teilnahme in Alterswil und bei der S2-Challenge auf dem MTB (Beste Zeit Frauen Overall) entschied ich mich trotz ungenügender Vorbereitung am Gurli Cup teilzunehmen, da es die voraussichtlich letzte Ausgabe war. Der Start verlief leider harzig. Zuerst blockierten zwei Fahrer vor mir die Fahrt, da sie nicht in die Pedalen kamen und dann entging ich nur knapp einem Sturz, als zwei Fahrer neben mir stürzten. So konnte ich auf dem ersten Kilometer nicht vom Feld profitieren und ging bereits etwas zu intensiv in die Steigung hinein. Dort merkte ich bald, das ich das Loch zu den 2 Frauen vor mir nicht schliessen konnte und fuhr von da an meinen eigenen Rhythmus. Dieser war doch einiges langsamer als auch schon, doch war ich froh, endlich oben angekommen zu sein. Vor mir klassierten sich Barbara Clément und Dana Lauper. Insgesamt aber war es doch ein toller Anlass, der mir sicher Spass gemacht hat.

 

01/04 2013

Herzlich Willkommen Sara Malou

Wir sind sehr glücklich über die Geburt von Sara Malou und froh, dass es allen gut geht. Wir haben uns bereits auf schlafreduzierte Nächte eingestellt und entdecken nun die Welt zu viert.

 



16/06 2012

Couple-Sieg beim Biennathlon


Auf eine erneute Einladung an den diesjährigen Biennathlon entschlossen wir (Othmar und ich) dieses Jahr zur erneuten Teilnahme in der Couple-Wertung. Da Othmar jedoch kaum zum Inline-Training kam, zog er vor, am Wettkampftag für Chris zu sorgen. Glücklicherweise konnte ich Marc Berger, erfolgreicher Gigathlon-Finisher als Single zur Teilnahme mit mir zusammen überzeugen. Etwas Respekt hatte ich schon vor den 1.5 km Schwimmen und 12 km Laufen, da mein Training für eine gute Leistung auf diesen Strecken eigentlich nicht genügte.

Marc war sehr schnell von der Skatingstrecke zurück, so konnte ich als dritte Athletin insgesamt ins Wasser springen. Leider fehlte mir die Kraft, mich an die Füsse von Marc Rollier, einem ehemaligen Schwimmer, anzuhängen und vom Sog zu profitieren. Die führende Athletin überholte ich trotzdem schnell. Auf der zweiten Streckenhälfte liess mein Zug ziemlich nach, den Platz konnte ich aber halten und schickte Marc als Führender der Couple-Wertung auf die Bikestrecke. Leider gehörte er auch zu den Athleten, die bei einer Singletrail-Abfahrt im Dickicht aufgrund einer fehlenden Markierung die Abzweigung verpasste. Um trotzdem die ganze Strecke korrekt zu fahren, fuhr er wieder zurück und verlor so wichtige Minuten. Die Konkurrenz liess aber auf sich warten, weshalb er mir immer noch als Führender der Couple-Wertung auf die Laufstrecke schickte. Es war brennend heiss. Im Wald war es nach gut 5 km dann angenehmer, der lange Anstieg war trotzdem nicht einfach zu bewältigen. Auf den Singletrails war es zumindest kurzweilig zu laufen. Lange Zeit konnte ich mit etgwa 20 m Abstand an Roger Fischlin (Single-Athlet) dranbleiben. Nach der langen Abwärtsstrecke spürte ich dann doch das fehlende Training und musste die letzten 3 flachen Kilometer ziemlich kämpfen. Roger Fischlin zog mir auch davon. Es hat dann trotzdem gereicht, mit gut einer Minute Vorsprung konnten wir als Sieger der Couple-Wertung einlaufen.

Ein Wettkampf der zwar hart war aber einmal mehr viel Spass gemacht hat :-)

 

02/06 2012

Bantiger Triathlon


Bei so schönem Wetter haben wir uns kurzum entschlossen, beim Bantiger Triathlon endlich mal zu starten. Zwar habe ich in den letzten Monaten alles andere als viel trainiert, da ich bis Ende Mai zu 100% im Salemspital gearbeitet habe, doch die Distanzen in Stettlen sind ja nicht so lang, deshalb wagte ich mich daran teilzunehmen. Da das Schwimmen im 25m Hallenbad stattfindet, wird jeweils einzeln gestartet. Für eine gute Zeit über die 300m hat mir wohl die Kraft gefehlt, dafür hatte ich noch Reserven für den Rest des Wettkampfes. Die Radstrecke kam mir vom Profil her entgegen. Zuerst waren zwei kurze Steigungen zu bewältigen, den Rest der 17.5 km konnte ich voll in Position powern. Dabei habe ich einige vor mir gestartete Athleten/Innen überholen können. Obwohl ich noch kein Wechseltraining gemacht hatte, wechselte ich gut auf die Laufstrecke und fühlte mich noch immer locker. Leider hatte ich schon bald mit hefigem Seitenstechen zu kämpfen und musste deswegen sogar kurz wandern. Insgesamt gefiel mir die Strecke aber sehr. Schlussendlich erreichte ich mit der zweitschnellsten Zeit der Frauen den ersten Rang in der über 34J-Kategorie vor Karin Gerber und Jaqueline Übelhard, damit war ich auf jeden Fall zufrieden.

Als nächstes steht nun der Biennathlon im Couple auf dem Programm.

 

29/01 2012

Wintertriathlon Schwanden

Bei der letzten Austragung des Wintertriathlons in Schwanden wollten Othmar und ich unbedingt dabei sein. Da wir beide im Moment nur sehr wenig trainieren, kam für uns ein Einzelstart nicht in Frage. Doch zu zweit trauten wir uns das Rennen als Stafette doch zu. Othmar übernahm die ersten zwei Disziplinen Laufen und Biken und konnte mir als zweiter für die abschliessende Langlaufstrecke übergeben. Einlaufen lag für mich nicht drin, da ich mich bis zum Start um Chris gekümmert habe. Ihm hat die Wettkampfatmosphäre auf jeden Fall gefallen. Auf den 8 km Skating war es oft nicht so einfach, einen guten Abstoss zu finden, da die Loipe manchmal etwas uneben war. Die strecke hat mir aber insgesamt gefallen und ich konnte den zweiten Rang problemlos halten.

Schön, dass wir so viele bekannte Gesichter getroffen haben. Vielleicht gibt es ja wieder einmal einen Wintertriathlon.

 

25/09 2011

Erfolgreiches Wochenende




Am Samstag habe ich kurzfristig zugesagt, beim Promi-Team an der Team-SM im Marzili teilzunehmen. An Stellle von Karin Rothen bin ich also zusammen mit Martina Van Berkel, Tanja Frieden, Roger Fischlin, Christoph Sauser und Christian Belz gegen das Team der Schweizer Nationalmannschaft angetreten. Von den 2x(250m Schwimmen, 7km Radfahren und 1.5 km laufen) habe ich jeweils die Laufstrecke gemacht. Also zweimal kurz und Vollgas - ziemlich ungewohnt für mich im Moment ohne schnelle Trainingseinheiten. Wir haben alles gegeben, so wurde es trotz 2x 15 sek. Zeitstrafe wegen Überteten der Abstiegslinie am schluss ganz eng und Christian Belz verlor den Sprint gegen Sven Riederer ganz knapp.  Auf jeden Fall hat es allen viel Spass gemacht.

Am Sonntag bin ich dann trotz meinen müden Beinen noch am Gurli Cup gestartet. Wenigstens war die Konkurrenz nicht allzu gross, so konnte ich das Rennen trotzdem gewinnen. Da Othy auch bei den Männern gewann, durften wir zwei grosse Früchtekörbe nach Hause nehmen.

Jetzt brauche ich aber erst mal wieder etwas Ruhe, bis ich mich an den nächsten Wettkampf wage.

 

10/09 2011

Unerwarteter 2. Rang beim XTerra Switzerland



Von einem zweiten Rang beim XTerra Switzerland hatte ich nicht einmal geträumt! Ich war mir vor dem Rennen eher unsicher, ob ich die Distanz überhaupt durchstehe, da ich im Vergleich zu sonst ziemlich wenig trainiert hatte. So 5-10 Stunden pro Woche, je nach Laune und Möglichkeit. Bei herrlichem startete ich also mit gut 400 anderen in Prangins zum 2. XTerra Switzerland. Nach 750 m liess ich die Gruppe vor mir ziehen und zog es vor, etwas langsamer an der Spitze der nächsten Gruppe zu schwimmen. Gut 40 Sekunden verlor ich bis zur ersten Wechselzone zu Marion Lorblanchet (F), der aktuell führenden im Europacup XTerra. Auf der Bikestrecke wollte ich kein Risiko eingehen und fuhr in gutem Tempo los, ohne je ans Limit zu gehen. Es hatte mich schon unterwegs erstaunt, dass ich praktisch nie überholt wurde. Im Gegenteil, ich konnte sogar noch einige Männer überholen. Als ich dann gemerkt hatte, dass ich auch näher an Marion herankam, motvierte mich dies, bald zu ihr aufzuschliessen. So fuhren wir praktisch die gesamte Strecke zusammen. Sie war eher in den einfacheren Streckenabschnitten schneller, doch in den technischen Passagen verlor sie immer wieder Zeit auf mich. Unterwegs erfuhr ich auch von Othmar, dass die weiteren Athletinnen, darunter auch Renata Bucher, nicht näher an uns herankamen. Beim Wechsel auf die Laufstrecke hatte ich bereits Krämpfe in den Waden, trotzdem konnte ich noch ca. 1 km an der Spitze laufen, bevor mich Marion mit schnellen Schritten überholte. Beim Übersteigen von grossen Baumstämmen verkrampfte sich auch noch meine Hamstring-Muskulatur und ich dachte, dass mich wohl noch viele Konkurrentinnen überholen werden. Doch ich hatte Glück, die anderen waren auch müde und im Ziel konnte ich mich gerade noch 7 Sekunden vor Elena Erbenova (CZE, ehemalige Spitzen-Langläuferin) ins Ziel retten. Dies mit einem riesen Smile, denn damit hatte ich wirklich nicht gerechnet.

Nun fragen mich viele, ob ich denn wieder einsteigen will? Aber da ist meine Antwort klar nein. Ab und zu werde ich sicher mal wieder einen Wettkamf machen, doch ich habe weder die Zeit noch Lust, professionell zu trainieren. Einen einzigen Wettkampf auf hohem Niveau zu machen liegt so offensichtlich noch drin, doch eine ganze Saison sicher nicht.  Zudem arbeite ich in den nächsten 9 Monaten zu 100% am Salemspital und möchte die restliche Zeit vor allem mit Chris und Othmar verbringen.

Resultate

 

22/08 2011

2. Rang bei der Luzerner Seeüberquerung



Bei herrlichem Sommerwetter fand zum ersten Mal seit 4 Jahren wieder die Seeüberquerung Luzern statt. Bei früheren Austragungen hatte ich bereits 5x gewonnen und damit den Wanderpokal nach Hause nehmen können.

Da meine Schwester Marilen das Rennen mit dem Hochschulsport Campus Luzern organisierte, nahm ich auf Anfrage hin gerne teil, auch wenn ich nicht mehr so oft im Wasser bin.Der Anlass war denn auch top organisiert und im Anschluss an die Seeüberquerung durften wir sogar noch ein Mittagessen geniessen.

Vom Rennen hatte ich nicht viel erwartet, ich wusste auch nicht, ob viele starke Schwimmerinnen anwesend waren. Ein schneller Schwimmer war aber sicher am Start: Top Schwimmer Lukas Räuftlin gab den Startschuss für die Kategorie "Stand Up Paddling", und nahm anschliessend bei den Schwimmern selbst teil. Ich habe mich gefreut, ihn auch kennen zu lernen. Natürlich legte er die ca 1.1 km vom Lido zum Strandbad Tribschen in 14:44 Min. am schnellsten zurück. Erstaunlicherweise erreichte ich das Ziel bereits als 5. insgesamt, nur 20 Sekunden hinter der erfolgreichen Schwimmerin Corinne Meier.

Der Anlass hat mir Spass gemacht, ich habe viele bekannte Gesichter getroffen und Schwimmen im See ist sowieso schön.


Medienmitteilung Organisation

Rangliste

(Foto: marcweiler.ch)

 

13/08 2011

Clubmeisterin zum 20. Jubiläum

Im Rahmen des 20 jährigen Jubiläums des Triathlon Club Hergiswil fand in Alpnach ebenfalls die 20. Clubmeisterschaft statt. Bei meinem meist dichten Wettkampfkalender hatte ich an den Clubmeisterschaften bisher nur 2x teilgenommen, so habe ich mich auf den diesjährigen Start gefreut. Trotz wenig Schwimmtraining konnte ich als erste nach den ca. 400m im welligen Alpnachersee auf die Laufschuhe wechseln. Das Laufen war aus sicherheitstechnischen Gründen vor die Radstrecke verschoben worden. Auf den 3 kilometern fühlte ich mich erstaunlich gut und musste mich nur von wenigen Männern überholen lassen. Zum Schluss folgten 14 flache Radkilometer auf dem Flugfeld. Auf diesem Abschnitt spürte ich den trainingsrückstand am meisten und brachte nicht so viel Druck auf die Pedalen. Allerdings hat mich dies wenig erstaunt und es hat auch keine grosse Rolle gespielt. Da ich bereits einen grossen Vorsprung auf Chantal Künzli (2.) und Kathrin Dönni (3.) aufwies, war mein 3. Sieg bei den Clubmeisterschaften nicht mehr gefährdet. (Link Rangliste)

Dieser kurze Wettkampf bei schönem Wetter hat mir viel Spass gemacht. Nächstes Wochenende werde ich auf Einladung meiner Schwester Marilen bei der Luzerner Seeüberquerung teilnehmen.

 



16/07 2011

Kleiner Sieg zu Hause


Es sind zwar erst 4 Monate her, seit Chris zur Welt gekommen ist, doch ich wollte es mir nicht nehmen lassen, das Racer Bikes Cup Rennen in Plaffeien zu fahren. Die Strecke durch den Hapferenwald weist einige anspruchsvolle Abschnitte auf. doch genau darauf habe ich mich gefreut, da ich diesen Teil des Bike Parcours gut kenne. Wir hatten auch das Glück, dass am Samstag noch die Sonne schien und die Singletrails in gutem Zustand waren.

Natürlich, viel hatte ich vorher nicht trainiert und ich wusste nicht genau, ob ich das Rennen einigermassen durchstehen werde. Am Start war ich dann auch etwas geschockt, dass die zu fahrende Rundenzahl kurzfristig von 2 auf 3 plus die Startrunde erhöht wurde.


So ging ich das Rennen bewusst dosiert an, trotzdem konnte ich an der Spitze mit zwei weiteren Fahrerinnen mithalten. Erstaunlicherweise konnte ich mich von beiden bereits beim 2. Aufstieg distanzieren und die technische Abfahrt ohne Druck von hinten kontrolliert fahren. Auf der letzten Runde zeigten sich an den Händen und Beinen bereits leichte Krämpfe und ich musste noch etwas Tempo rausnehmen. Mein Sieg wurde dadurch aber nicht mehr gefährdet und ich konnte glücklich als Siegerin einfahren.

Beim anschliessenden Mahu City Sprint konnte ich zusammen mit Othy und Joseph sogar nochmals aufs Podest fahren (2. Rang).

Der Einstieg ins Renngeschehen als Mami ist mir damit wirklich geglückt, das freut mich sehr. Natürlich werde ich diese Saison noch das eine oder andere Rennen machen, doch mein Trainingsaufwand wird weiterhin im kleinen Rahmen bleiben.

(Fotos)

 

28/05 2011

Generationenstaffel SVK


Im Rahmen des jährlich stattfindenden Pilatuscups im Schwimmbad Kriens fand als "Hauptattraktion" eine Generationenstaffel mit ehemaligen Schwimmern und Schwimmerinnen des Schwimm Verein Kriens statt. Diese Gelegenheit wollte ich mir nicht entgehen lassen. Einerseits hat es mich enorm gefreut, so viele alte "Gspändli" wieder einmal zu sehen und andererseits traute ich mir die 50 m Schwimmen problemlos zu. Ich war erstaunt, wie viele ehemalige Schwimmer/Innen zu diesem Anlass gekommen sind und wie schnell die meisten im Wasser noch waren. Unser Jahrgang, 1973/1974 war nicht sehr stark besetzt, deshalb hatten wir über die 4x50 m Freistil keine Chance auf einen Finalplatz, Spass gemacht hat es uns allen trotzdem. Mit meinen eigenen 50 m war ich nach der langen Pause auch zufrieden. Hoffentlich gibt es wieder einmal ein solches Treffen, mir hat es jedenfalls sehr gefallen.

Fotos vom Schwimm Verein Kriens zur Verfügung gestellt. Komplette Fotogalerie (2011-Pilatuscup-Generationen)

 

18/03 2011

Chris David ist da!

Seit dem 18.3.2011 sind Othmar und ich glückliche Eltern von Chris David Brügger. Chris ist ein wahrer Schatz und bereitet uns täglich viel Freude. Mit grossen Augen verfolgt er, was um ihn herum geschieht. Davon ist er jeweils so müde, dass er nachts ganze 5-6 Stunden durchschläft, was wir ebenfalls geniessen :-)

So fällt es mir auch viel leichter, mit sportlichen Aktivitäten noch etwas zu warten. Die Geburt hat ein wenig Schaden hinterlassen, dies muss erst mal heilen. Vorerst geniesse ich die kurzen Spaziergänge zusammen mit Chris und Othmar.

 




07/09 2010

Rücktritt vom Spitzensport






Mein Rücktritt vom Spitzensport kommt vielleicht für viele nicht so überraschend. Da ich dieses Jahr am Inselspital in Bern einiges mehr arbeiten musste, als eigentlich vorgesehen war, konnte ich viel weniger trainieren und Wettkämpfe machen, als ich es geplant hatte. Es gibt jedoch einen viel besseren Grund, weshalb ich gerade jetzt mit Spitzensport aufhöre: ich bin schwanger und werde im Frühjahr zum ersten mal Mutter! Othmar und ich sind sehr glücklich und freuen uns sehr auf die neue "Herausforderung".

Natürlich werde ich auch weiterhin trainieren und wenn möglich auch wieder Wettkämpfe machen. Doch meine Ansprüche werden sicher nicht mehr so hoch wie vorher sein. Seit ich mich erinnern kann, habe ich mich gerne bewegt und folgend in vielen Sportarten trainiert. Bewegung und Training gehört einfach zu mir. Es muss aber nicht ewig auf dem Niveau des Spitzensportes bleiben.

Beruflich habe ich vor, 2012 den Facharzt in allgemeiner innerer Medizin abzuschliessen. Dazu fehlen mir noch etwas praktische Arbeit im Spital und die praktische Pfrüfung. Die mündliche FMH-Prüfung habe ich bereits diesen Frühling bestanden. In Zukunft würde ich gerne in einer allgemein-medizinischen Gemeinschaftspraxis mit Fokus auf Sportmedizin arbeiten. Dabei möchte ich ein kleines Zentrum für den Bereich "Frau und Sport" aufbauen.

Ich kann auf eine sehr lange und erfolgreiche Karriere zurückblicken, während der ich unzählige schöne Erlebnisse hatte. Natürlich gab es auch weniger schöne Momente, doch die gehören auch dazu und werden mir immer wieder helfen, schwierige Situationen zu meistern. Zu meinen schönsten Erfolgen gehören der unerwartete 9. Platz beim Ironman Hawaii 2002, mein Schweizermeistertitel über die Olympische Distanz 2003, der Vize-WM-Titel bei der XTerra-WM auf Maui 2005 und dann die zwei Siege beim Ironman Zürich 2008 und 2009. Als schönstes Erlebnis insgesamt behalte ich die Olympischen Spiele in Sydney 2000 in Erinnerung, auch wenn meine Hoffnungen im Rennen selbst durch einen unverschuldeten Sturz auf dem Rad unerfüllt blieben.

Wenn ich an die vielen schönen Triathlonjahre denke, kommen mir auch die vielen Personen, Freund, Familie, Bekannte und vor allem auch Sponsoren in den Sinn, die mich immer wieder unterstützt, motiviert, getröstet oder auch auf den Boden der Realität zurück gebracht haben. Euch allen Danke ich von Herzen, ohne Euch wäre vieles nicht möglich gewesen.

Meine Homepage werde ich sicher weiterhin mit News füttern, es werden wohl einfach etwas weniger sein.

 

28/08 2010

Team-Sieger bei der S2-Challenge



Bei der S2-Challenge, die von Langnau mit Schwimmen, Inline, Rennvelo, Laufen und MTB nach Schwarzenburg führt, sind wir mit einer starken Besetzung angetreten. Wir hatten damit gerechnet, dass wir vorne mitreden können. Dass wir dann mit über 40 Minuten Vorsprung gewonnen haben, war doch eine Überraschung. Mein Beitrag war zwar nicht sehr gross, doch immerhin konnte ich die 350 m im Schwimmbad von Langnau am schnellsten zurücklegen. Gabi Schibler hatte keine Probleme mit den nassen Verhältnissen auf den 22 km Inline und konnte mit wenig Rückstand an Stefan Riesen übergeben. Er war in guter Form angetreten, möchte er doch in 2 Wochen beim Ironman in Visconsin USA nochmals zuschlagen (da drücke ich ihm jedenfalls den Daumen). Es ging nicht lange, bis er die Führung übernommen hatte und einige weitere schnelle Fahrer im Schlepptau hatte. Nach den 75 km konnte er als insgesamt zweiter den Chip an unseren Läufer Joseph Brügger weiter geben. Die Singles und Couples, welche 15 Min. früher gestartet waren, hatten wir bis dann bereits alle überholt. Joseph war gesundheitlich etwas angeschlagen, die gute Position motivierte ihn auf der technisch und topographisch anspruchsvollen Laufstrecke trotzdem dran zu bleiben. Schlussendlich schickte er seinen Zwillingsbruder Othmar als Gesamterster auf die abschliessende Laufstrecke. Die weiteren 5er Teams hatten da bereits einen grossen Rückstand, doch die 4er Herrenteams machten uns die Geamtführung nochmals streitig. Othmar startete fulminant, wofür er gegen Schluss etwas büssen musste. Die folgenden Biker konnten ihn jedoch nicht mehr einholen, so konnten wir glücklich als erstes Team in Schwarzenburg einlaufen.

Teamwettkämpfe sind immer wieder schöne Erlebnisse, die auch mit etwas weniger Aufwand wieder Motivation geben können. Die brauche ich dann sicher in 2 Wochen beim XTerra Switzerland in Prangins.

 

11/07 2010

XTerra France: Ohne Exploit auf Rang 4


Letztes Jahr noch musste das XTerra France (damals in Mandelieu) abgesagt werden, doch heuer erwartete uns ein top Rennen: Wunderschönes Wetter, abwechslungsreiche Strecken und eine hervorragende Organisation duch die Familie Charbonnier + Team.

Vor dem Schwimmstart zusammen mit den ca. 500 Teilnehmern hatte auch ich Respekt. Trotz warmem Wasser waren Neoprenanzüge erlaubt - eine heisse Sache! Ich erwischte einen guten Start ohne Schlägereien und konnte bald den Füssen von Marion Lorblanchet folgen. Im Gegensatz zum Rennen in Italien konnte ich ihr diesmal problemlos über 1500 m folgen. Dank einem schnelleren Wechsel nahm ich die lange MTB-Strecke als erste Frau in Angriff. Um auch als erste auf den Singletrail zu kommen, musste ich dann ihre Attacke kontern. Dies ist mir zwar gelungen, doch von diesem kurzen Effort konnte ich mich einfach nicht mehr erholen und musste folgend die ganze erste Runde Tempo rausnehmen. Auf der zweiten Runde ging es dann besser, doch nach Marion und Carina Wasle musste ich auch Renata Bucher an mir vorbeiziehen lassen. Nach den 35 km mit über 1500 Höhenmetern hatte ich bereits einen grossen Rückstand, so ging ich ohne grosse Hoffnung auf einen Podestplatz auf die ebenfalls anspruchsvolle Laufstrecke. Zwar brach Carina auf der zweiten Runde enorm ein und wurde noch von Marion (1.) und Renata (2.) überholt, doch bis zum Ziel fehlten mir noch immer 3 von ursprünglich 8 Minuten auf den dritten Rang.

Damit hatte ich wohl die Erwartungen erfüllt, denn um eine der drei Profi-Athletinnen zu schlagen, hätte es einen Exploit wie beim XTerra Sardinien gebraucht.

Als nächstes habe ich vor, beim MTB-Rennen in Alterswil zu starten und hoffe, beim XTerra Switzerland nochmals in guter Form zu sein. (Fotos)

 

07/07 2010

Ein etwas anderes Trainingslager


Letzte Woche habe ich von den Ferien und dem schönen Wetter voll profitiert. Zusammen mit Othy bin ich in 8 Tagen entlang der Swiss Alpine Bike Route von St. Moritz bis Chateau d'Oeux gefahren. Eine wunderschöne Tour, die ich jedem Biker empfehlen kann. OK, man muss ja nicht jeden Tag 2 Etappen auf einmal machen, doch immerhin haben wir uns in Meiringen einen Ruhetag gegönnt. CA 500 km und 15'000 Höhenmeter haben wir zurückgelegt und dabei immer wieder wunderschöne Aussichten genossen. Einige Aufstiege zu den Pässen waren hart und mit einigen Schiebepassagen verbunden, so zum Beispiel am Septimer- und am Tomülpass. Doch anschliessend wurden wir mit einer wunderschönen Abfahrt belohnt.

Unser Gepäck wurde täglich von Swiss Trails transportiert, das hat jedes Mal prima geklappt. Auch in den Hotels wurden wir immer freundlich empfangen und konnten bei einem feinen Zmorgen-Buffet wieder Energie tanken.

Einziger negativer Punkt war die Routenwahl durch den Kanton Bern. Aus welchen Gründen auch immer fährt man zu mind. 90 % auf asphaltierten Strassen und könnte fast alles mit dem Rennvelo machen. Trotz schönen Aussichten haben uns bei den Bernern die schönen MTB-Wege und Singletrails gefehlt.

Jetzt ruhe ich ein paar Tage aus und hoffe, dass mir die Tour am nächsten Sonntag beim XTerra France in Xonrupt (Vosges) hilft. (Bilder)

 

19/06 2010

Couple-Sieg beim Biennathlon


Zum ersten Mal sind Othy und ich bei einem Wettkampf als Couple angetreten und dies war ein voller Erfolg! Der Biennathlon kann entweder als Single, als Couple (1 Frau muss mind. 2 Disziplinen machen) oder als 4-er Team absolviert werden. Ich war sehr froh, dass Othy die Startdisziplin Inline-Skating übernommen hat. Da ich mit dieser Sportart überhaupt nicht vertraut bin, hätte ich vor dem Massenstart, den teils nassen Strassen und den Abfahrten viel Respekt gehabt. Trotz wenig Training hat Othy diesen Abschnitt gut gemeistert und auf die ersten nur ca. 2 Min. verloren. Voll motiviert habe ich mich auf die 1 km lange Schwimmstrecke gemacht und bald einen guten Rhythmus gefunden. Etwas erstaunt war ich aber schon, dass ich als Allererste wieder aus dem Wasser steigen und den Chip an Othy übergeben konnte. Die Bikestrecke wurde wegen des vielen Regens auf der etwas einfacheren Variante geführt, doch ein paar technisch anspruchsvolle Passagen waren noch immer zu bewältigen. Othy verlor wegen eines Sturzes ein paar Sekunden und hatte folglich auch mit Krämpfen zu kämpfen. Trotzdem konnte er mir noch immer in Führung de Couples liegend zur Laufstrecke übergeben. Da ich keine Ahnung hatte, ob uns jemand von den Couples wieder einholen konnte, stellet ich mir der Situation entsprechend ein Ziel. Roger Fischlin, der führende Single, kam gut 1 Minute nach mir auf die Laufstrecke und so sagte ich mir, dass ich versuche, vor ihm zu bleiben. Sicher kamen mir auch die schlammigen singletrailpassagen entgegen, doch ich fühlte mich während des ganzen Laufens gut. Die letzten Kilometer waren schon hart, doch zum Glück habe ich durchgehalten, denn das 2. Couple war schlussendlich nur noch 45 Sekunden hinter uns.

Der Biennathlon hat wirklich Spass gemacht - ein top organisiertes Rennen mit abwechslungsreichen Strecken. 

 

30/05 2010

Podestplatz beim XTerra Italy


Nach den 2 Vorbereitungswettkämpfen in Ursy (MTB-Rennen des Freiburger-Cups; 3. Rang) und in Bern (Grand Prix über 10 Meilen; Rang 43) freute ich mich auf das Rennen in Orosei (Sardinien). Bereits zum 4. Mal nahm ich an dem Rennen teil, bei dem ich jeweils den 1. oder 2. Rang belegt hatte. Die Vorbereitung war arbeitsbedingt einiges schlechter als in den Jahren zuvor und am Morgen vor der Abreise schrieb ich noch die Facharztprüfung in Allgemeiner Medizin (das Resultat folgt erst in etwa 4 Wochen). Trotzdem hatte ich gehofft, es auf das Podest schaffen zu können.

Der Start im 17.5°C kalten Wasser verlief nicht nach Wunsch, da mir ein Mitkonkurrent die Brille an die Nase und voll Wasser schlug. Glücklicherweise konnte ich bald wieder weiterschwimmen und den Anschluss an die erste Gruppe halten. Die kurze Laufpassage am Sandstrand nach der Hälfte der Schwimmstrecke kostete mich dann viel Kraft, so musste ich die Gruppe ziehen lassen. Als 3. Frau verlor ich bis zum Ende des Schwimmens gut 40 Sek. auf Marion Lorblanchet.

Die Bikestrecke forderte uns einmal mehr mit technisch schwierigen Abfahrten auf sandigem Boden. Dieses Jahr kam ich viel besser damit zurecht als auch schon, so konnte ich die führende Lorblanchet bereits nach wenigen Kilometern überholen. Auch an Melanie McQuaid, der 3-fachen XTerra Weltmeisterin, konnte ich erst einmal dranbleiben. Bei der folgenden Tragpassage fehlte mir dann aber die Kraft dazu, so fuhr ich lange auf dem 2. Rang, bis mich Renata nach 3/4 der MTB-Strecke einholte. Wie eigentlich immer musste ich sie ziehen lassen. Umso erstaunter war ich, als ich sie kurz vor der Wechselzone wieder einholen konnte. Zusammen nahmen wir dann die Laufstrecke in Angriff.

Leider begann sich von da an mein Trainingsrückstand bemerkbar zu machen. Meine Beine waren einfach nicht mehr so frisch wie üblich, so musste ich Renata ziehen lassen. Ich war froh, dass von hinten keine Gefahr lauerte, denn am Schluss wurde ich immer langsamer.

Sehr glücklich lief ich als 3. Frau ins Ziel ein. Da Melanie Kanadierin ist, durfte ich mich auch als Vize-Europameisterin XTerra feiern lassen.

Dieser Erfolg gibt mir wieder viel Motivation. Trotzdem werde ich diese Saison nur wenige Wettkämpfe machen, da dies neben dem zeitintensiven Job an der Insel einfach nicht anders möglich ist. Als nächstes folgt der Biennathlon, den ich mit Othmar zusammen als Couple bestreiten werde.

Fotos XTerra Italy

 

24/04 2010

Erster Saisonsieg in Heitenried


Obwohl ich noch nicht sehr schnell unterwegs war habe ich mich sehr über den Sieg beim Heitenriederlauf gefreut. Da der Lauf nicht zum Freiburger Laufcup zählte, war die Konkurrenz nicht allzu gross, so konnte ich von Beginn weg mein eigenes Rennen laufen. Mein Laufgefühl war schon viel besser als noch vor einer Woche und diesmal hatte ich auch das Rennen viel besser einteteilt. Ohne am Limit zu gehen konnte ich mit über 2 Minuten vor Caroline Hediger ins Ziel laufen.

Im Vergleicht zum letzten Jahr verliere ich zwar noch über 30 Sekunden, doch den Umständen entsprechend bin ich zuversichtlich für die weiteren Rennen.

 

18/04 2010

Freiburger Altstadtlauf


Um endlich etwas Wettkampflust zu schnuppern, habe ich am Freiburger Altstadtlauf teilgenommen, auch wenn ich noch nicht gerade viel in eine schnelle Laufform investiert hatte. So war es denn auch schwierig für mich, das richtige Tempo am Anfang zu finden. Vom Gefühl her lief ich relativ locker an der dritten Stelle, doch das Kribbeln in den Armen zeigte mir bereits in der zweiten von 5 Runden an, dass ich wohl etwas schnell unterwegs war. Eigentlich wollte ich in der letzten Runde noch etwas zusetzten, doch als dann Inge Riedo am Ende der 4. Runde schneller wurde, konnte ich nicht mitgehen. Im Gegenteil - meine Beine wurden schwerer und schwerer, so musste ich mich noch von weiteren Läuferinnen überholen lassen und erreichte das Ziel noch als 6. Frau. In der Kategorie F20 20-40 Jahre) kamich überraschenderweise doch noch auf den 3. Rang.

Da ich bei meinem neuen Job im Frauenspital Bern seit Anfang Januar leider etwas mehr arbeiten muss als ich es erwartet habe, kann ich die Trainings meist nicht so gestalten, wie ich es gerne möchte. Zwar bin ich "nur" zu 60% angestellt, doch dies bedeuten für mich wöchentlich zwischen 30 und 45 Std. Arbeit. Nach einem mindestens 10-stündigen Arbeitstag kann ich oft nur locker Joggen gehen. So setze ich mir für dieses Jahr nicht allzu grosse Ziele und schaue im Verlauf der Saison, welche Wettkämpfe für mich drinliegen.

 

01/02 2010

Zwei Langlaufrennen zur Abwechslung


Da ich im Winter lieber Skaten gehe als Rad zu fahren, nahm ich kurz entschlossen an zwei Langlaufrennen teil. Ohne viel Training startete ich am 31.12. zu den 10 km Skating des Sylvesterlaufs im Goms. Die Frauen starteten zusammen mit den Junioren zu zwei Runden à 5 km. Nach dem Start reihte ich mich als 4. Frau ein, merkte jedoch bald, dass ich ja doch mit der Spitzengruppe mithalten könnte. So schloss ich die Lücke (ca 20 m) alleine und konnte im verlauf des Rennens sogar noch Eine Läuferin distanzieren. Ich freute mich sehr über den zweiten Rang, damit hatte ich nicht gerechnet. (Resultate)

Ende Januar startete ich dann zu einem ultrakurzen Sprintrennen beim Schwarzsee. Schon die Streckenbesichtigung liess einen etwas unfairen Streckenverlauf vermuten. Der Prolog fand im Einzelstart statt, bei dem ich die 1100 m in 2:52 als zweite Frau absolvierte. Im folgenden Halbfinal konnten sich die ersten 3 direkt für den Final qualifizieren: Ich beeilte mich nicht allzu sehr und schaffte dies als 2. meines Laufes problemlos. Leider wurde mir dann im Final ein sehr ungünstiger Startplatz zugewiesen. Wir starteten nebeneinander, pro Person auf einer 3 m breiten Bahn. Nach ca. 30 m verlief die Strecke in einem scharfen U-Turn nach rechts wieder in die Gegenrichtung. Da ich auf der zweiten Bahn von links war, musste ich nach ein paar Sekunden einiges weiter laufen als meine Konkurrentinnen rechts von mir. So bog ich als 5. auf die Strecke ein. Auf der Strecke gab es dann praktisch keine Überholmöglichkeiten, ich konnte nur noch eine Läuferin überholen und erreichte als 4. das Ziel.

Ich hatte wohl eine gute Leistung gezeigt, doch bei dem Streckenverlauf lag nicht viel mehr drin. Ich habe mir aber schon vor dem Rennen gesagt, dass ich mich in diesem Fall nicht aufregen werde, sonst hätte ich gar nicht starten dürfen.

Das Rennen hat trotzdem Spass gemacht - eine willkommene Abwechslung zum ausdauerbetonten Wintertraining! (Resultate LL-Sprint)

 

25/10 2009

4. Rang bei der Langdistanz-WM in Perth


Mit dieser guten Platzierung hatte ich wirklich nicht gerechnet, deshalb traure ich auch nicht dem um 2 Minuten verpassten 3. Rang nach. Die Wettkampfbedingungen am letzten Samstag waren ideal für mich: wellen, wind und warm (respektive heiss). Obwohl ich in den letzten Wochen nicht so viel geschwommen war, mir fehlte einfach die Zeit dazu, kam ich als 4. Frau weit vorne zum Wasser raus. Dies hat mich sehr erstaunt und während dem Rennen nochmals zusätzlich motiviert. Auf dem Rad fuhr ich schnell auf den 3. Rang, doch ich wollte erst auf der zweiten Hälfte schnell fahren. Obwohl das Windschattenfahren verboten war, bildete sich dann trozdem eine lockere Gruppe von 6 Athletinnen. Voraus waren Jodie Swallow und Pip Taylor mit etwa 6 und 3 Minuten Vorsprung. Auf den zweiten 40 Kilometer versuchte ich dann einige male, den andern wegzufahren, doch das gelang mir nicht. Auf den abschliessenden 20 Kilometern waren die Ränge ziemlich schnell verteilt. Weit voraus war Jodie Swallow. Da Pip Taylor eine Penalty von 5 Minuten auf dem Rad erhalten hatte, folgte sie erst als 8. auf der Laufstrecke.  Von unserer Gruppe startete Rebecca Keat schnell und ich folgte schon bald auf dem 3. Rang. Doch Delphine Pelletier fand nach gut 500m ihren Rhythmus und lief ein wenig schneller als ich. Auch Lucie Zelenkova versuchte, ihr zu folgen, doch auch sie musste abreissen lassen und konnte schon bald auch mir nicht mehr folgen. Ich versuchte trotzdem, nicht viel auf die vorderen zu verlieren. Man weiss ja nie, ob jemand einbricht. Dem war aber nicht so und ich musste am Schluss auch nicht mehr bis zum letzten kämpfen, um als 4. glücklich einzulaufen.

Jetzt folgt eine längere Pause, während der ich wieder etwas mehr arbeiten werde. Bis Ende Jahr habe ich dann aber sicher wieder genügend Kraft und Energie, um eine weitere Saison in Angriff zu nehmen.

 

22/10 2009

Ready for LD Worlds in Perth



LD Worlds, das ist die offizielle Weltmeisterschaft über die Triathlon Langdistanz, die am Sonntag in Perth (Australien) stattfindet. Othmar und ich sind seit letztem Samstag hier in Perth, so können wir uns genügend an die Zeitumstellung und das etwas wärmere Wetter gewöhnen. Glücklicherweise ist das Wetter die ganze Zeit gut, und für am Sonntag haben sie sogar 30°C angesagt! Die Luft ist jedoch eher trocken hier, so sind auch warme Temperaturen sehr angenehm.

Da wir die letzten Tage nicht mehr viel trainiert haben, konnten wir ein paar Sachen in der Umgebung besichtigen. Im Caversham Wildlife Park waren die Kangaroos und Koalas sogar zum Streicheln nahe.

Am Sonntag starten wir um 08:00 (lokale Zeit), das heisst am Sonntag morgen um 01:00 (Winterzeit) in der Schweiz. Wir werden 3km im Swan River schwimmen. Dieser ist leider ziemlich schmutzig, jedenfalls gehen die Einwohner hier nie darin baden. Momentan ist die Temperatur bei 22.5°C, das heisst, Elite-Athleten ohne Neopren und Age-Group Athleten mit Neopren. Das ganze im gleichen Rennen :-(

Da die Radstrecke (4 Runden à 20 km) haupsächlich auf der Autobahn stattfindet, können wir diese gar nicht besichtigen. Doch sie ist praktisch flach und sollte keine technische Schwierigeiten beinhalten. Zum Schluss laufen wir 20 km (4 Runden à 5 km) um den Langley Park, direkt beim Zentrum von Perth.

Es sind viele gute Athletinnen angemeldet. Doch ich fühle mich gut und hoffe, einen Top 10 Rang erreichen zu können.

Infos: Homepage Event oder ITU Homepage

 

22/09 2009

Aquathlon und Schwimmwettkampf anstatt XTerra


Start zum Aquathlon

Ich war enorm enttäuscht, als es 10 Tage vor dem XTerra France (Mandelieu) hiess, das Rennen sei abgesagt! Dabei hatte ich mich so gefreut und war auch gut in Form dafür. Da Othmar und ich bereits ein Appartement reserviert und bezahlt hatten, sind wir trotzdem für ein paar Tage an die Côte d'Azur gereist. Glücklicherweise haben wir zwei kurze Rennen gefunden, wo wir unsere Energie loswerden konnten.

Am Samstag nahmen wir am Aquathlon in Antibes über 2 x (400 m Schwimmen / 1.5 km Laufen) teil. Es lief mir sehr gut, bereits beim ersten Schwimmen konnte ich etwa eine Minute Vorsprung auf meine direkte Konkurrentin Alexandra Louison herausholen. Ich hatte damit gerechnet, dass die als gute Läuferin bekannte Alex auf der Laufstrecke wieder aufholen würde, doch ich lief so gut, dass ich meinen Vorsprung halten konnte. Auf dem zweiten Abschnitt konnte ich wieter davonziehen und den Wettkampf souverän gewinnen. (Resultate)

Einen Tag später starteten wir an einem 3 km Schwimmwettkampf im Meer bei Cannes. Da waren vor allem Schwimmer des lokalen Schwimmclubs am Start. Trotzdem konnte ich recht gut mithalten und verlor als 5. Frau gut eine Minute auf die Spitze. (Resultate)

Jetzt bleiben noch der Gurli-Cup (Radrennen von Plaffeien zum Gurli, 600 m Höhendifferenz) nächstes Wochendende und ein paar harte Trainingstage bis zu meinem zweiten Saisonhöhepunkt (und Saisonende), der langdistanz-WM in Perth.

 

05/09 2009

Podestplatz beim Halb-Ironman Gérardmer


Das war wieder einmal ein äusserst hartes Rennen für mich in Gérardmer. Genau für diesen Samstag waren die kältesten Temperaturen seit langem angesagt. Es hat zwar nicht mehr geregnet, doch es war kaum 10°C als ich mit über 1000 weiteren zum Triathlon XL (1.9/93/21) startete. Sobald ich etwas aus der Masse herausgeschwommen war, konnte ich zumindest da einen guten Rhythmus finden und stieg gleich hinter Delphine Pelletier (F) als zweite Frau aus dem Wasser. Für die Radstrecke hatte ich zwar viel an, so wie ich es auch in Zürich vor 2 Jahren gemacht hatte, doch diesmal nützte alles nicht. Bereits nach 20 km war ich völlig ausgekühlt und kam überhaupt nicht mehr auf Touren. Am liebsten hätte ich aufgegeben, doch ich nahm mich zusammen und kam doch noch als dritte hinter Delphine und der stark fahrenden Holländerin Janssen zur Wechselzone. Die ersten Laufkilometer war ich mehr am Stolpern als am Rennen, da meine Füsse völlig gefühllos waren. Erst nach etwa 6 km taute langsam alles wieder auf und ich konnte wieder einen besseren Rhythmus laufen. Janssen konnte ich nicht mehr einholen, doch Delphine hatte auf den letzten Kilometern einen grossen Einbruch und ich konnte sie fast noch einholen. Am Schluss fehlten mir noch 39 Sekunden zm zweiten Rang.

Am Wochenende nahmen über 3000 Athleten an unterschiedlich langen Triathlonrennen teil. Die Organisation war sehr gut, ganze 900 Freiwillige haben mitgeholfen, zudem haben uns wohl einige tausend Zuschauer angefeuert. Die Streckenführung ist wohl mit vielen Höhenmetern verbunden, doch dafür sehr schön ausgewählt.  

Einerseits bin ich sehr froh, dass ich trotz der Kälte einen Podestplatz erreichen konnte, doch andererseits etwas enttäuscht, da ich zu kalt hatte, um auf der Radstrecke eine gute Leistung bringen zu können.

Die letzten 2 Rennen der Saison, das XTerra in Mandelieu (F) und die Langdistanz-WM in Perth (AUS) werden hoffentlich wieder etwas wärmer!

 

29/08 2009

Mein erster MTB-Marathon



...und gleich auf dem Podest! Der Tag in Scuol begann früh: Wecker um 04:15! Dann mussten wir schon bald die MTB's einladen und wir wurden vom Postauto an den Startort Fuldera transportiert. Unsere Strecke führte mit 104 km und 2870 Höhenmetern über 3 Pässe zurück nach Scuol.

Da ich Respekt vor der Streckenlänge hatte, ging ich etwas dosiert an. Bald konnte ich mich zu Corina Gantenbein gesellen und wir fuhren bis zum Anstieg auf den Chaschauma Pass (2700 m.ü.M) zusammen. Diesen steilen Anstieg konnte ich erstaunlicherweise zu einem grossen Teil fahren und damit Corina um gut 3 Minuten abhängen. Diesen Vorsprung vergrösserte ich bis ins Ziel noch etwas und fuhr glücklich auf dem 2. Rang in Scuol ein (1. bei den Nicht-Lizenzierten). Die Führende Erika Dicht war dann aber schon fast eine halbe Stunde im Ziel. Um wirklich vorne mithalten zu können müsste ich wohl noch etwa 10 kg leichter sein und dann auch meine Downhilltechnik verbessern. Vor allem mit den Kieswegen komme ich schlecht zurecht. Doch auch so hat es mir viel Spass gemacht, vielleicht trifft man mich wieder mal an einem MTB-Marathon an.

Nächsten Samstag bin ich dann wieder auf der Strasse unterwegs beim Halb-Ironman in Gerardmer (F).

 

27/08 2009

Sieg in Alterswil, 2. Rang in Zittau



Vor lauter Wettkämpfen, Training und Job komme ich momentan kaum mehr dazu, meine Homepage zu unterhalten. Immerhin reicht mein Zeitmanagement noch aus, um erfolgreich Wettkämpfe zu machen. In Alterswil konnte ich vor vielen Freunden und Bekannten das Sense Bike vor Marianne Dubey und Sandra Brügger für mich entscheiden. Vor dem Rennen hatte ich viel Respekt, da mir dasselbe Rennen vor zwei Jahren überhaupt nicht gelungen war.

Eine Woche später nahm ich im 950 km entfernten Zittau (beim Dreiländereck D-PL-CZ) beim XTerra teil. Beim Schwimmen konnte ich mit der Französin Marion Lorblanchet, Nationalkaderathletin Olympische Distanz, mithalten. Da ich schneller gewechselt habe, übernahm ich die Führung auf dem MTB. Leider nur 12 km, dann überholte mich bereits Renata Bucher, die wieder einmal sehr stark fuhr. Wohl konnte ich den zweiten Rang bis Ende der MTB-Strecke halten, doch Renata konnte über 4 Minuten auf mich herausfahren. Bis Ende der Laufstrecke lief ich noch bis auf 1:30 Min. an Renata heran. Mit dem 2. Rang bin ich sehr zufrieden. Nur 5 Wochen nach dem Ironman Zürich kann ich bereits wieder starke Leistungen bringen.

Um für die folgenden Wettkämpfe nochmals etwas Grundlagen zu trainieren, verbringe ich diese Woche mit Othmar in Scuol. Hier sind wir viel auf dem MTB unterwegs und geniessen die schöne Gegend (siehe Foto 2). Am Samstag starten wir denn auch am Nationalpark Bike Marathon über 104 km, wobei ganze 2800 Höhenmeter zu bewältigen sind!

 

12/07 2009

Erneuter Sieg beim Ironman Zürich!

Whow, da ist mir einmal mehr ein sensationeller Wettkampf gelungen! Dabei hat es eigentlich gar nicht so gut angefangen. Da ich mich nach dem Sempachersee-Triathlon erkältet hatte, hatte ich die zwei Wochen vor dem Ironman mit Schnupfen und Husten zu kämpfen und fühlte mich überhaupt nicht gut. Ich habe mich mental trotzdem darauf eingestellt, dass ich in Top Form bin und dies in Zürich beim Ironman auch zeigen kann.

Vor dem Start war ich noch immer etwas skeptisch, ob mir dies gelingen kann. Zudem hatte ich sehr viel Respekt vor meinen Konkurrentinnen Sarah Schütz, Caroline Steffen und Lisbeth Kristiansen.

Beim Schwimmen erwischte ich eine gute Gruppe, in der ich gut mitschwimmen konnte, ohne mich zu sehr anzustrengen. Nach gut einem Kilometer gesellte sich Caroline Steffen (auch eine ehemalige Spitzenschwimmerin) zu mir, so wusste ich mich in guter Gesellschaft. Da ich versucht habe, so wenig Energie wie möglich beim Schwimmen zu verbrauchen, habe ich ihr gerne den Vortritt beim Schwimmausstieg gelassen.

Ich hatte mich mental bereits darauf vorbereitet, dass Caroline auf dem Rad viel schneller als ich losfahren wird. So liess ich mich nicht beirren, als sie mir einfach davonfuhr. Etwas mehr beunruhigt haben mich meine Beine, die mir überall schmerzten und einfach nicht kräftig pedalen wollten! Ich dachte, vielleicht geht es ja mal noch besser und fuhr einfach ein bisschen unmotiviert weiter. Tatsächlich erwachten meine Beine nach 90 km plötzlich und ich fühlte mich ganz anders: die Schmerzen waren weg, ich war voll motiviert und konnte mit viel mehr Kraft die Pedalen treten. Mein Rückstand auf Caroline, der bis über 6 Minuten angewachsen war, wurde endlich wieder kleiner. Bis Ende der Radstrecke waren es noch 1:50 und nach einem schnellen Wechsel noch 1:38! Voll motivation und mit lockeren Schritten konnte ich die Laufstrecke in Angriff nehmen. Caroline wehrte sich tapfer, doch nach 7 km konnte ich sie überholen und gleich abhängen. Zudem konnte ich mich über einen Begleiter freuen, der sich zu Beginn der Laufstrecke entschied, etwa dieselbe Zeit laufen zu wollen, wie ich (ich habe gesagt, es werden etwa 3h20). Da es mir unerwartet bis zum Ende gut lief, konnte er dann nach 3 Runden nicht mehr mithalten und liess mich ziehen. Mein Vorsprung vergrösserte sich immer mehr. Zudem wurde auch Sarah Schütz wieder langsamer, die auf den ersten 10 km ganze 3 Minuten auf mich gutgemacht hatte.

Dank wenigen Schmerzen konnte ich sogar die letzten Kilometer geniessen und den vielen Zuschauern, die mich auf der ganzen Laufstrecke enorm angefeuert haben, auch etwas zulachen. Das war ein wunderschöner Moment, als Siegerin einzulaufen, ich habe mich enorm gefreut!

Fotos    Resultate

 




28/06 2009

Erneut ein vierter Rang am Sempachersee


Beim gestrigen Sempachersee Triathlon erfolgte der Start bereits um 08:30 mit Neopren im 19°C warmen Sempachersee. Entgegen der Erwartungen war es nicht sehr warm, da teilweise dichter Nebel die Sonne verdeckte. Beim Start kam ich auf den ersten 100m einfach nicht von den Schwimmerinnen neben mir weg, bis ich etwas weiter vorne Anina Stämpfli davonziehen sah. Innert wenigen Sekunden konnte ich das Tempo beschleunigen und zu ihr hin schwimmen. So war ich die Arme rechts und links von mir endlich los und konnte in gutem Tempo die 1500m hinter Anina schwimmen. Bis zur Wechselzone mussten wir gut 500m laufen, so konnten sich Nicola Spirig und Sarah Schütz wieder zu uns gesellen. Auf den ersten 10 flachen Kilometern fuhr Nicola an der Spitze und ich folgte mit genügend (!) Abstand an zweiter Position. Beim Aufstieg nach Vogelsang und Bäch wurde es mir bald etwas zu langsam und ich übernahm die Führung. Nicola und Sarah konnten das Tempo mitgehen, doch Anina musste sich abhängen lassen. Bis 1 km vor Ende der Radstrecke fuhr ich mit viel Druck an der Spitze. Natürlich wollte ich nicht unbedingt Zugpferd spielen. Nicola hielt zumindest den geforderten Abstand, doch Sarah folgte Nicola deutlich zu nahe. Leider griffen auch die Schiedsrichter nicht ein. Ich versuchte, mich nicht allzu sehr zu ärgern und sah es als gutes Training für den Ironman Zürich an. Den zweiten Wechsel konnte ich dann dank Sarah auch nicht so schnell durchführen. Als ich mein Rad einstellen wollte, hatte sie ihres einfach auf meinen Wechselplatz geworfen. So musste ich mein Velo gegenüber abstellen und konnte meine Schuhe unter Sarahs Rad zusammensuchen. Das Laufen fiel mir nach der Leistung auf dem Rad nicht mehr so leicht, so zogen Nicola und Sarah bald davon. Auf der letzten von drei Runden lief dann sogar Anina wieder an mir vorbei, doch ich hatte einfach keine Kraft mehr zum Kontern. So musste ich mich mit dem 4. Rang begnügen.

Im Vergleich zum letztjährigen Sempachersee Triathlon war ich praktisch gleich schnell. Auf dem Rad eine Minute schneller, dafür beim Laufen etwas mehr als eine Minute langsamer. Ich werte dies auf alle Fälle als ein gutes Vorzeichen für den Ironman Zürich, der in zwei Wochen folgt!

Resultate   Fotos

 

08/06 2009

Knapp neben dem Podest in Rapperswil


Beim gestrigen Ironman 70.3 in Rapperswil über 1.9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21 km Laufen konnte ich leider keine gute Leistung bringen,und musste mich mit dem 4. Rang begnügen.

Beim Schwimmen konnte ich wohl etwas Vorsprung auf meine Konkurrentinnen herausholen, doch bereits nach etwa 12 Kilometern auf dem Rad musste ich die Führung an Sarah Schütz abgeben. Bald überholte mich auch Erika Czomor (HUN), die ich immerhin etwa 20 km lang noch sehen konnte. Ich fühlte mich gar nicht so schlecht, doch brachte ich nicht den gewohnten Druck auf die Pedalen. Kurz vor Ende der Radstrecke holte mich auch noch Karin Thürig ein, die wieder einmal sehr schnell unterwegs war und ganze 12 Minuten auf mich aufgeholt hatte! Da ich aber viel schneller Wechseln konnte, verliess ich die Wechselzone gut 20 Sekunden vor Karin. Den Vorsprung auf Karin konnte ich bald etwas ausbauen und mit nur einer respektive 2 Minuten Rückstand auf Sarah und Erika lag eigentlich noch viel drin. Leider reichte aber meine Energie nicht und ich fühlte mich nach gut 7 Kilometern bereits leer und und müde und wusste nicht, wie ich es noch ins Ziel schaffen soll. Karin zog schnell an mir vorbei und ich konnte überhaupt nicht reagieren. Immerhin konnte ich bei ca. km 12 wieder einen besseren Rhythmus finden und den vierten Rang ins Ziel retten. Doch in diesem Zustand hat mir der Wettkampf nicht mehr viel Spass gemacht.

Wahrscheinlich hatte ich mich vom guten Wettkampf auf Sardinien und den anschliessenden schönen Trainingstagen in der Nähe von Olbia nicht erholen können und war deshalb in Rapperswil einfach müde. Vor dem Ironman Zürich, der in 5 Wochen stattfindet, mache ich nur noch den Triathlon in Sempach, so werde ich bis dann genügend Zeit zur Erholung haben.

Resultate

 

31/05 2009

Vize-Europameisterin in Sardinien


In Orosei kann ich bei der Cross Triathlon Europameisterschaft, die im Rahmen des XTerra Italy stattfand über 1.5 km Schwimmen, 30 km MTB und 10 km Crosslauf einmal mehr die Silbermedaille holen.

Da das Meer knap über 20°C warm war, starteten wir Eliteathleten ohne Neopren etwas weiter vorne als die Age-Group Athleten, für die ein Neopren erlaubt war. Ich beendete die (leider!!) etwas zu kurze Schwimmstrecke als erste mit 2 Min. Vorsprung auf die Holländerin Judy Van den Ber. Weitere 30 Sek. später folgte bereits Renata Bucher, die schnell auf den 2. Rang vorfuhr. Nach vielen Niederschlägen während dem Winter auf Sardinien war die Strecke oft sandbedeckt. Doch die Organisatoren hatten zwei Wochen zuvor viel gearbeitet und die ausgewaschene strecke in einen guten, teils technisch anspruchsvollen Zustand gebracht. Auf dem MTB verspürte ich leider nicht so viel Druck, wie ich dies erwartet hatte. Renata dagegen war auf dem Bike enorm schnell unterwegs und konnte mich nach etwas mehr als der Hälfte der Strecke überholen und mit 3 Min. Vorsprung auf die Laufstrecke gehen. Die weiteren Konkurrentinnen folgten erst 7 Min. nach mir. Die praktisch flache Laufstrecke führte weitgehend über sandige wege, entlang dem Strand und über Steinfelder. Das gefiel mir wieder besser, so konnte ich den Abstand zu Renata stetig verkleinern. Nach 5 km waren es noch 2 Minuten und 1.5 km vor dem Ziel noch 40 Sekunden. Doch Renata drehte nochmals auf und konnte sich 20 Sekunden vor mir ins Ziel retten.

Mit meiner Leistung bin ich wohl zufrieden, doch über die Rangierung bin ich doch etwas enttäuscht, da ich nach zwei zweiten Rängen an den Cross-Triathlon Europameisterschaften 2007 und 2008 auf den Titel gehofft hatte.

Auf jeden Fall freue ich mich über die tolle Laufleistung und bin jetzt zuversichtlich für den Ironman 70.3 in Rapperswil vom nächsten Sonntag.


Resultate   Fotos

 

23/05 2009

Erster Saisonsieg in Ursy

Beim MTB-Rennen in Ursy (Freiburger Cup) konnte ich meinen Vorjahressieg wiederholen. Eigentlich hatte ich gar nicht damit gerechnet, da ich die zwei Tage zuvor auf einer MTB-Tour mit dem BSO viele Stunden unterwegs war und am Morgen vor dem Rennen die ganze Strecke in gut zwei Stunden bereits einmal abgefahren war. Ich war denn auch nicht erstaunt, dass ich zu Beginn die hohe Pace nicht halten konnte und nach der ersten längeren Steigung mit über einer Minute Rückstand auf dem etwa 8. Rang bei den Frauen lag. Im Gegensatz zu den andern konnte ich dann aber das Tempo halten und verspürte viel Kraft in den Beinen bei den eher kurzen Aufstiegen. So überholte ich viele Männer und eine Fahrerin nach der andern. Etwa nach zwei Dritteln des Rennens konnte ich dann die führende Anita Steiner ein- und überholen. Bis zum Schluss fuhr ich noch weitere 50 Sekunden auf sie heraus und konnte glücklich ins Ziel fahren.

Dieser Sieg gibt mir Zuversicht für die folgenden zwei Rennen: die Offroad-Europameisterschaft beim XTerra Italy und der Ironman 70.3 in Rapperswil. Ich freue mich auf die beiden Rennen und hoffe, dass ich meine gute Form auch dort umsetzen kann.

 

16/05 2009

Heirat mit Othmar Brügger

Am 9.5.09 (Zivilheirat in Stans/Hergiswil) und am 16.5.09 (freie Trauung in Plaffeien) habe ich meinen langjährigen Freund Othmar Brügger geheiratet. Auch Dank viel Sonnenschein konnten wir zwei sehr schöne Festtage zusammen mit vielen Freunden verbringen. Die Ehe mit Othmar gibt mir viel Kraft, es ist viel Wert, jemanden zu haben, mit dem ich gemeinsam das Leben verbringen darf.

Ein bisschen Triathlon durfte natürlich auch da nicht fehlen, da war zum Beispiel die Hochzeitstorte der Bäckerei Waeber, die voll im Tri-Look daher kam und allen sehr schmeckte!

Da ich mich mit meinem Namen bereits gut zurecht gefunden habe, behalte ich ihn und heisse neu Sibylle Matter Brügger.

 



18/04 2009

Heitenried und GP Bern

Mit den beiden Läufen, die ich in Heitenried (5. Rang über 10.2 km) und beim GP Bern (25. Rang über 16.09 km) bin ich zufrieden und gut gerüstet für die Saison. Letztes Jahr konnte ich aufgrund einer Verletzung an der Achillessehne keine optimale Saisonvorbereitung machen. Dieses Jahr wollte ich wieder zurück zu alter Laufstärke finden, deshalb habe ich ein paar Frühlingsläufe gemacht.

Beim GP war ich etwa 30 Sekunden von meiner Bestzeit entfernt. Leider hinderten mich Blasen im Bereich des Vorfusses daran, noch etwas schneller zu laufen. Vor allem über die Pflastersteine schmerzten mich die Füsse, das war nicht so angenehm. Insgesamt konnte ich aber das Tempo bis am Schluss durchziehen, so wie ich es beabsichtigt hatte.

Nächstes Wochenende nehme ich in Lissabon  am Halb-Ironman teil. Ich werde wohl noch nicht in Top Form sein, doch ich fühle mich in allen drei Disziplinen gut und denke, dass ich bereits ziemlich schnell unterwegs sein werde.

 



15/03 2009

Waldlauf Bösingen


Seit gut 2 Jahren habe ich gestern wieder einmal an einem Lauf teilgenommen. Letztes Jahr konnte ich wegen einer Verletzung an der Achillessehne und wegen der langen Regenerationszeit nach dem Ironman Zürich nie genügend im Tempobereich arbeiten, um einen Laufwettkampf einigermassen durchziehen zu können. So war ich denn gestern auch ziemlich unsicher, ob dies gut herauskommen würde. Die Strecke in Bösingen ist sehr abwechslungsreich. Auf 11.9 km sind einige Höhenmeter auf Strassen sowie Waldwegen zu absolvieren. Mit am Start war auch Regula Zahno, die vor einer Woche 3. an der Cross-SM wurde. Dass ich nicht mit ihr mitlaufen konnte war mir klar. Mein Ziel war es, ohne Einbruch bis zum Ziel durchzulaufen. Dies gelang mir eigentlich gut, ab der Hälfte hatte ich aber oft mit Seitenstechen zu kämpfen. Regula war mir schon weit voraus, den zweiten Rang konnte mir aber keine mehr streitig machen.

Auf diesem Lauf kann ich aufbauen, denn etwas schneller will ich schon noch werden. Jetzt steht mir erst einmal eine Woche erholung bevor, denn die letzten drei Wochen habe ich trotz den kalten Bedingungen viel Umfang trainiert.

 

08/02 2009

Trainingslager Benidorm

Seit letzten Mittwoch bin ich mit der Nationalmannschaft Triathlon im Trainingslager in Benidorm. Einmal mehr haben wir tolle Bedingungen zum trainieren hier. Nach ein paar wolkigen und etwas kühlen Tagen scheint nun die Sonne und wir können oft mit kurzen Ärmeln fahren. Es soll auch so bleiben für diese Woche, das ist im Moment in Europa nicht selbstverständlich. Die ersten Radkilometer dieses Jahr sind mir gar nicht so schwer gefallen, ich hatte auch oft eine gute Gruppe erwischt. Ins hoteleigene Schwimmbecken haben wir es nicht weit, leider ist die Belüftung im Bad oft nicht so gut und unsere Bronchien werden ziemlich strapaziert. Trotzdem sind wir letzten Samstag 70x100m geschwommen, drei von uns haben sogar auf 100x100m geschafft.

Heute habe ich mich etwas ausgeruht, damit ich die nächsten 4 Tage nochmals viel Umfang trainieren kann. Am Samstag geht es dann schon wieder zurück in die kalte und nasse Schweiz.

 



17/01 2009

XTerra Winter EM Chabanon (F)


Letztes Wochenende fand in Chabanon (F), die erste XTerra Winter EM statt. Organisiert wurde das Rennen, das die Sportarten Laufen, MTB, Schneeschuhlaufen und Tourenski-laufen beinhaltet, von Nicolas Lebrun (Weltmeister XTerra 2006). Da er mich und Othmar zum Rennen eingeladen hat, startete ich an dem Rennen, obwohl ich erst gerade mit dem Training begonnen hatte und auch eine Bronchitis noch nicht ganz durchgestanden hatte.

So ging ich das Rennen locker an mit dem Ziel, nicht wieder krank zu werden. Von Beginn weg duellierte ich mich mit Julie Arnaud, der französischen Wintertriatlon-Meisterin auf den Plätzen 2 und 3. Beim Laufen hängte sie mich etwas ab, doch konnte ich sie auf der teilseise anspruchsvollen MTB-Strecke auf Schnee wieder ein- und überholen. Erst beim letzten Aufstieg fuhr sie mir wieder davon und baute den Vorsprung mit den Schneeschuhen auf gut 2 Minuten aus. Ich wusste, dass die letzte Disziplin technisch schwierig ist, da wir die Felle 3x ab- und 2x aufziehen mussten. So kam es, dass ich beim letzten steilen Aufstieg im Zickzack durch den Wald plötzlich Julie vor mir sah, die mit einem Ski in der Hand nur langsam vorwärts kam. Sie hat wohl ein Fell beim Wechseln voll Schnee bekommen, so klebte es jetzt nicht mehr. Locker zog ich an ihr vorbei und konnte anschliessend den Riesenslalom (pro Torfehler 2 Minuten Zuschlag!) echt geniessen.

Die Siegerin Myriam Guillot (eine französische Trail-Spitzenathletin) war zwar schon lange im Ziel, doch insgesamt freute ich mich sehr über diesen zweiten Rang. Ebenfalls auf den zweiten Rang kam mein Freund Othmar, der ein sehr gutes Rennen über alle Disziplinen zeigte.

Das Rennen war top organisiert, für die, welche noch nicht genug hatten, gab es am Abend nochmals ein Tourenski-Rennen und am Sonntag nochn einen langen Lauf im Schnee. Zu diesem Zeitpunkt waren wir jedoch schon wieder auf der etwas langen Rückreise in die Schweiz.

 

03/01 2009

Saison 2009

Erst einmal wünsche ich allen ein Happy New Year!

Es hat ziemlich lange gedauert, bis ich mich von der Saison 2008 erholen konnte. Eigentlich kein Wunder bei den vielen und vor allem langen Wettkämpfen. Diese lange Erholungszeit ist für mich wichtig, da ich überzeugt bin, nur deshalb so manche Saison ohne Verletzungen oder Ermüdungserscheinungen durchstehen zu können. 

Inzwischen bin ich ausgeruht und konnte diese Woche voller Motivation ein regelmässiges Training wieder aufnehmen. Ich habe vor, erneut auf die lange Distanz und einige XTerra-Rennen zu setzen. Die Triathlon-Saison werde ich mit dem Half-Ironman in Lissabon beginnen, weitere Wettkämpfe sind noch in Verhandlung.

Neu werde ich diese Saison mit Craft-Bekleidung und Scott-Laufschuhen unterwegs sein, meine Zusammenarbeit mit Asics habe ich beendet. Von Verbandsseite her wurde leider die Unterstützung durch VW gekündigt, womit mich der Verband nicht mehr mit einem Auto unterstützen kann.

Ich freue mich auf die neue Saison und hoffe, dass ich an die Erfolge vom 2008 anknüpfen kann.

 



Zur Erholung beim Skifahren auf dem Torrent

26/10 2008

Siegerin des Hawaiian Double zum Saisonabschluss


Mit einem Sieg über das "Double",  das die beiden Weltmeisterschaften Ironman und XTerra auf Hawaii kombiniert, kann ich meine Saison erfolgreich abschliessen.  Meine eigenen, hohen Erwartungen (TOP 5) nach dem 13. Rang beim Ironman Hawaii konnte ich bei der XTerra-WM leider nicht erfüllen.

Wohl startete ich auf der Schwimmstrecke gut und konnte auf dem MTB die ersten ca. 7 km auf dem 3. Rang fahren, doch dann war ich einfach nur noch müde und mein Körper wollte keine Leistung mehr bringen. Eine Athletin nach der andern überholte mich und ich war mehr damit beschäftigt, überhaupt noch vorwärts zu kommen. So erreichte ich die Wechselzone als 14. Mit dem Ziel, jetzt einfach noch das "Double" nach Hause zu laufen. Immerhin konnte ich diesen Rang auf der Laufstrecke noch halten. 

Obwohl ich mich zwei Wochen nach dem Ironman viel besser gefühlt habe als vor zwei Jahren, als ich eine Woche nach dem Ironman Hawaii noch den 3. Rang bei der XTerra-WM erreichen konnte, bin ich wohl in ein Loch gefallen und einfach viel zu müde, um 3 Stunden nochmals auf Hochtouren zu laufen. 

Jetzt freue ich mich auf die Trainingspause, die ich nun wirklich nötig habe, um mich  von der langen Saison zu erholen.

 

11/10 2008

Top 15 bei der Ironman-WM Hawaii


Mit meinem 13. Rang hier auf Hawaii bin ich sehr zufrieden. Mein Ziel, beste Schweizerin und in den Top 15 zu sein habe ich damit erreicht.Beim Schwimmen war ich in einer recht grossen Gruppe mit einigen Frauen und musste oft etwas kämpfen, da es bei den Wellen immer wieder zu Zusammenstössen kam. Als 8. Wechselte ich auf das Rad, nachdem ich in der Wechselzone etwas lange warten musste, bis ich den gerissenen Chip-Strap mit einer Sicherheitsnadel wieder befestigen konnte.Die ersten Kilometer auf dem Rad waren schnell und ohne viel Wind. Doch dies änderte nach gut 50 km und ein harter Seitenwind blies uns entgegen. Teilweise musste ich die Aeroposition in den Abfahrten verlassen und das Rad am Lenker halten, da es mich bei den vielen Böen hin und her blies. Nach der Abfahrt von Hawii (100 km) mit Rückenwind mussten wir wieder gegen viel Gegen- und Seitenwind kämpfen. Auf den letzten 50 Kilometern wurde ich immer wieder von Krämpfen an den Adduktoren geplagt. Auf den letzten 2 Kilometern konnte ich praktisch gar nicht mehr treten und wusste nicht, ob ich überhaupt noch laufen kann. Trotzdem konnte ich die Laufstrecke als 8. In Angriff nehmen.Die ersten 20 Kilometer liefen mir gar nicht, ich fand einfach keinen Rhythmus und hatte oft Mühe. Erstaunlicherweise konnte ich auf der 2. Streckenhälfte wieder aufdrehen und 3 Athletinnen wieder überholen. Die Top 10 waren aber ausser Reichweite. So lief ich glücklich als erste Schweizerin über die Ziellinie, froh, den Ironman Hawaii zum dritten Mal gefinisht zu haben.

Wohl wurde ich im Jahr 2002 beim Ironman Hawaii neunte, doch meine Leistung vom letzten Samstag schätze ich stärker ein als vor 6 Jahren. Die Konkurrenz war aber um einiges stärker dieses Jahr. Vor allem die vielen schnellen Laufzeiten sind eindrücklich.

Jetzt gönne ich mir ein paar Tage Erholung auf Maui, bevor ich hier noch an der XTerra-Weltmeisterschaft in knapp 2 Wochen starten werde. Meine Chancen, die Doppelwertung über die beiden Weltmeisterschaften auf Hawaii (Ironman und XTerra) zu gewinnen stehen gut. Dies wird aber das letzte Rennen dieser Saison sein, anschliessend gönne ich mir eine längere Pause, um mich vollständig zu erholen.

 

06/10 2008

Letzte Vorbereitungen auf Hawaii


Nur noch 5 Tage bis zum Ironman Hawaii! Einerseits freue ich mich auf das Rennen, welches ich die letzten Wochen vorbereitet habe, andererseits bin ich etwas gespannt, da dieser Ironman eben lange dauert und vieles passieren kann. Auf alle Fälle habe ich mich im Royal Sea Cliff hier in Kona gut eingelebt und fühle mich soweit gut. Meine Erkältung, die ich mir bei der Trainingswoche in Frankreich geholt habe, ist auch praktisch weg und stört mich nicht mehr. Heute habe ich die letzte Längere Radausfahrt gemacht und dabei das Wettkampfmaterial ausgiebig getestet. Ich bin sogar mit den Stützstrümpfen gefahren und habe mich dabei wohl gefühlt. Trotzdem bin ich noch nicht sicher, ob ich sie schon auf dem Rad oder erst beim Laufen anziehen werde.

Die nächsten Tage hat die Erholung Priorität: mal etwas an den Strand, ein Buch lesen oder auf eine Schnorchel-Tour gehen steht auf dem Programm.Das Rennen könnt ihr online verfolgen. Start (CH-Zeit) ist am Samstag Abend um 18:45 Uhr. Viel Spass!

 

13/09 2008

Vize-Europameisterin Cross-Triathlon

Erneut kann ich bei der ITU Cross-Triathlon Europameisterschaft die Silbermedaille holen! Das Rennen fand auf der Holländischen Insel Ameland bei Sonnenschein und viel Wind statt.

Beim Schwimmen wurden wir durch das sehr unruhige Meer stark gefordert, die Bojen konnten wir oft gar nicht sehen. Zusammen mit Maria Cesnik (POL), einer Olympiateilnehmerin von Peking, bin ich dem Rest des Feldes um eine Minute und mehr davongeschwommen. Beim Wechsel konnte ich Maria bereits abhängen, obwohl ich mir an einem Pfosten die Nase angeschlagen hatte und plötzlich überall Blut an den Händen hatte. Doch die Spitzenposition konnte ich nicht lange halten, da mich bald Ingrid Van Lubek (NL) und folgend noch Rikka Kelja (Fin) und Judy van den Berg überholten. Wohl hatte die Pneuwahl auf der Sandigen Strecke eine grössere Rolle gespielt, als ich damit gerechnet hatte. Alle 3 waren mit demselben Pneu unterwegs, im Gegensatz zu mir. Immerhin konnte ich auf dem 12 km langen Abschnitt im Gegenwind dem Strand entlang vom Windschatten meiner Konkurrentinnen Judy und Rikka profitieren. Ingrid hatte bis Ende der Radstrecke einen Vorsprung von über 2 Minuten herausgefahren.

So startete ich als vierte auf die Laufstrecke. Rikka konnte ich bald überholen, doch Judy begann etwas schneller als ich. Zum Glück änderte sich dies gegen Mitte der Laufdistanz von insgesamt 12 Kilometern und ich konnte mir 3 km vor dem Ziel den zweiten Rang sichern.

Eine gute Video-Zusammenfassung hat der Veranstalter bereits online gestellt.

Jetzt bleibt mir noch eine Woche Trainingslager in Frankreich, um mir den letzten Schliff für Hawaii zu holen.

 



19/08 2008

Höhentrainingslager Gemmi/Leukerbad

Für 2 1/2 Wochen profitierte ich auf der Gemmi von der Höhenluft und trainierte mit andern Kadermitgliedern, Französischen Triathleten, der Mountainbikerin Renata Bucher und meinem Freund Othmar bei idealen Wetterbedingungen in Leukerbad. Da ich mich noch immer etwas in der Erholungsphase vom Ironman befand, dosierte ich das Training sowohl in der Intensität wie auch im Umfang.

Bei fast immer blauem Himmel fanden wir im 25m-Aussenbecken des Burgerbads (29°C) ideale Bedingungen zum Schwimmen vor. Oft trainierten wir auf den neu ausgeschilderten MTB-Wegen, um nicht jeden Tag die Strecke Leukerbad-Leuk auf der Strasse fahren zu müssen. Leider konnte ich noch nicht viel laufen, da ich immer wieder Schmerzen in der Oberschenkelmuskulatur verspürte. Den Ironman Zürich hatte ich noch immer nicht ganz verdaut.

Auf der Gemmi wurden wir von Jean-Patrice und Daniela immer wieder verwöhnt und jeden morgen konnten wir beim Frühstück die wunderschöne Aussicht geniessen.

Als Abschluss des Trainingslagers reiste ich direkt nach Nyon an, um den Sprint des VW-Circuits zu machen. Dabei fehlte mir die Spritzigkeit noch sehr, so musste ich bereits beim Schwimmen die ersten drei Athletinnen ziehen lassen. Schlussendlich lief ich als 6. ins Ziel, ein wenig mehr hatte ich mir doch erhofft.

 



13/07 2008

Siegerin des Ironman Zürich!


Der Sieg beim Ironman Zürich ist eine riesige Genugtuung für mich! Auf der Langen Triathlon-Distanz konnte ich bereits einige Erfolge feiern, doch ein Sieg beim Ironman hat mir noch gefehlt. Dies ist mir gelungen, obwohl ich so kaltes und nasses Wetter eigentlich gar nicht mag. Dank guter mentaler Vorbereitung und möglichst warmer Bekleidung auf dem Rad konnte ich auch so mein Potential ausschöpfen.

Mit einer guten Schwimmleistung als 8. insgesamt konnte ich bereits einen Vorsprung von knapp drei Minuten auf Caroline Steffen (Ehemalige Schweizer Spitzenschwimmerin) herausholen. Auf dem Rad hielt ich mich auf der ersten Runde zurück, da mir bewusst war, dass ich meine Kräfte gut einteilen muss. Caroline kam nach 90 km bis auf 30 Sekunden an mich heran. Auf der zweiten Runde ging meine Taktik voll auf: ich konnte das Temp der ersten Runde praktisch halten und nahm Caroline wieder 6 Minuten ab. Beim Laufen baute ich meinen Vorsprung kontinuierlich auf fast 9 Minuten aus. Diesen Vorsprung konnte ich auf den letzten 10 km wirklich gut gebrauchen, denn da hatte ich mit Krämpfen und Schmerzen der beine zu kämpfen. Manchmal wusste ich wirklich nicht, ob ich es noch ins Ziel schaffe. Erst 2 km vor dem Ziel, als ich Karin Pätzold (D), die inzwischen auf den 2. Rang vorgelaufen war, wieder gekreuzt hatte, wusste ich, dass ich diesen Sieg heimlaufen kann. Im Zielkanal konnte man mir die Strapazen wohl ansehen, die letzten Meter stolperte ich quasi noch ins Ziel.

Mit dem Sieg hole ich mir auch den einzigen Startplatz der Profis der Frauen für die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii. Diese Teilnahme wird damit mein zweiter Saisonhöhepunkt und die Vorbereitung darauf hat bereits am Tag nach Zürich begonnen.

Natürlich erhole ich mich erst ein paar Tage, bevor ich dann am nächsten Mittwoch für 2 1/2 Wochen nach Leukerbad/Gemmi ins Höhentrainingslager gehe.

 

29/06 2008

2. Rang beim WV-Circuit am Sempachersee


Meine erste Olympische Distanz seit fast zwei Jahren (WM Lausanne 2006), ich muss sagen, ich hatte ein etwas komisches Gefühl davor. Aber ist ist glücklicherweise gut herausgekommen und ich kann hinter Nicola Spirig, die den Rest des Feldes einmal mehr deklassiert hat, den zweiten Rang erreichen.

Beim Schwimmen bin ich zwar nicht so gut gestartet und musste Nicola ziehen lassen, da ich im Gewühl mit den Pro-Männern etwas viel Kraft verlor. So hatte ich in der Wechselzone nur 10 Sekunden auf Nicole Hofer, Sarah Schütz und Valentina Bieler. Dann drehte ich auf dem Velo auf und konnte mich gut auf dem zweiten Platz halten. Auf den ersten 10 km habe ich nur etwa 15 Sekunden auf Nicola verloren, bei der langen Steigung Richtung Vogelsang wurde mein Rückstand dann aber immer grösser. Gegen Ende der Radstrecke musste ich etwas Druck von den Pedalen weg nehmen; ich wollte nicht allzu müde auf die Laufstrecke kommen. Das hat sich gelohnt, denn ich fühlte mich von Anfang an gut und recht locker. Do vorne Nicola sowieso weit weg war, konzentrierte ich mich darauf, die aufholende Ukrainerin Tamara Kozulina auf Distanz zu halten. Das gelang mir und ich konnte als glückliche Zweite ins Ziel laufen.

Es war schön, wieder einmal in der Innerschweiz einen Wettkampf machen zu können, natürlich haben mir auch die vielen Zurufe aus dem Publikum geholfen.

Also, die Form stimmt, jetzt kann ich mich bis zum Ironman Zürich in zwei Wochen eigentlich nur noch erholen!

 

22/06 2008

MTB-Duell in Plaffeien


Leider war die Frauen-Beteiligung beim MTB-Rennen in Plaffeien (Freiburger Cup) nicht gerade gross, für viele war wohl die Strecke technisch zu anspruchsvoll. So duellierte ich mich gegen Fabienne Niederberger aus La Tour-de-trème. Sie fährt für das Felt-Team und belegte 2007 den 6. Gesamtrang im Swiss Cup. Für uns beide wurde es ganz schön anstrengend, denn wir schenkten uns nichts.

Fabienne legte auf der Startrunde ein sehr schnelles Tempo vor und ich konnte nicht folgen. Dafür musste sie aber bald büssen und ich überholte sie locker (so locker war es wohl doch nicht, wie ich erst zu spät merkte!). Auf der sehr technischen Abfahrt holte sie wieder etwas auf, aber bis zu mir reichte es nicht. Nach etwas mehr als Rennhälfte liessen meine Kräfte leider nach und ich musste Fabienne auf der Abfahrt vorbeiziehen lassen. Beim letzten langen Anstieg konnte ich auch nicht mehr kontern. Trotzdem war ich noch gefordert, da sich auf der letzten Abfahrt immer wieder kleine Fehler einschlichen. Von hinten nahte glücklicherweise keine Gefahr, die drittplatzierte konnten wir beide sogar noch überrunden!

Auch wenn ich "nur" zweite wurde, hat das Rennen viel Spass gemacht und die grosse Unterstützung vom Publikum hat mich immer wieder gefreut.

Nächste Woche geht es weiter in Sempach über die Olympische Distanz. der letzte Vorbereitungswettkampf vor dem Ironman Zürich!

 

08/06 2008

Sieg über die Double-O Distanz in Murten


Nur eine Woche nach dem starken Saisonauftakt in Sardinien konnte ich in Murten über die Doppelte olympische Distanz (3.0/80/20) mit über 11 Minuten vor Andrea Noack (Ipsach) gewinnen. Obwohl ich das Rennen von Anfang an mit grossem Vorsprung anführte, war es kein leichtes Rennen. Beim Schwimmen musste ich sehr viele der 5 Minuten vor uns gestarteten Männer im unruhigen Murtensee überholen. Trotzdem konnte ich die schnellste Schwimmzeit von allen Gestarteten erzielen. Auf dem Rad musste ich mich warm anziehen, da es nur 12°C kalt bei leichtem Nieselregen war. Obwohl ich dieses Wetter nicht so mag, hatte ich guten Druck auf den Pedalen. Dank den Inputs von meinem Freund Othmar wusste ich, dass Rebecca Preston (Siegerin Ironman Zürich 2007) nach gut 20 km Rad mit grossem Rückstand aufgegeben hatte. Auf das Laufen wechselte ich bereits mit über 10 Minuten Vorsprung. So konnte ich die verbleibenden 20 km recht locker laufen. Ich wollte mich hier ja nicht völlig ermüden, denn das Ziel war es, den Wettkampf quasi als Training für den Ironman Zürich zu bestreiten. Dies ist mir gut gelungen und ich dnke, dass ich damit auf dem richtigen Weg bin.

Jetzt bleiben noch 5 Wochen bis Zürich, in dieser Zeit werde ich noch das Bike-Rennen in Plaffeien und den VW-Circuit in Sempach machen.

 

01/06 2008

Sensationeller Saisonstart auf Sardinien

Beim XTerra Italy auf Sardinien konnte ich meinen ersten Triathlon Saisonsieg feiern! Bereits beim Schwimmen über 1.5 km im Golfo de Orosei konnte ich die Führung übernehmen und musste diese bis ins Ziel nicht mehr abgeben. Die Bikestrecke war abwechslungsreich und teilweise anspruchsvoll. Sandige Abfahrten, Singletrails durch das Naturschutzgebiet und einige Bachdurchquerungen forderten uns immer wieder. Ich fühlte mich gut und konnte den Druck auf den Pedalen bis zum Ende der 32 km MTB behalten. Die 10 km laufen waren wohl flach, doch führte ein grosser Teil der Strecke dem Strand entlang auf Sand und über Felsbrocken, so wurden wir auch da gefordert. Renata Bucher hatte bis zum Ende der Bikestrecke nur noch eine gute Minute Rückstand, so war ich gefordert, den Laufrhythmus hoch zu halten. Ab Streckenhälfte konnte ich meinen Vorsprung wieder vergrössern, so musste ich bei der für mich noch ungewohnten Hitze einfach noch bis ins Ziel durchhalten. Sehr glücklich kam ich als Erste des XTerra Italy ins Ziel!

Diese Woche werde ich mich gut erholen, um am nächsten Sonntag erneut in guter Form in Murten über die doppelte Olympische Distanz anzutreten.

Kurzvideo XTerra Italy

Video Interview vor dem Rennen

 



20/04 2008

MTB Rennen Perrefitte



Beim MTB-Rennen in Perrefitte (Berner Jura) wurde ich technisch gefordert und konnte mich hinter Nadia Walker und Fabienne Niederberger auf dem 3. Rang plazieren. Ich habe mich von Anfang an nicht so frisch gefühlt und verspürte weniger Druck auf den Pedalen als beim letzten Bike-Rennen vor 2 Wochen. Der anspruchsvolle Parcours hat mir aber gefallen, auch wenn ich auf den technischen Passagen nocht etwas (zu) viel Zeit auf die guten Bikerinnen verliere.

Nach 3 harten Trainingswochen habe ich nun eine Erholungswoche verdient, bevor ich im Mai mit längeren Trainingseinheiten zur Vorbereitung des Ironman Zürich beginne.

 

06/04 2008

Erster Saisonsieg bei der Berner Bike Classic


Das Wetter war am letzten Sonntag nicht gerade einladend zum Biken: Regen und Schnee bei kalten Temperaturen. Doch ich zog mich gut an und liess mich davon nicht beeindrucken. Es waren denn auch nur 4 Frauen gegenüber etwa 50 Männern am Start. Nach einem schnellen Start konnte ich bereits auf der ersten von 4 Runden mit einer Gruppe Männer mitfahren. Doch bald gesellte sich auch die bekannte Langstrecken-Mountainbikerin Anita Steiner zur Gruppe. Ich liess mich nicht beirren und versuchte möglichst, meine Kräfte zu sparen. Auf der letzten Runde bemerkte ich beim zweitletzten Aufstieg, dass ich über mehr Spritzigkeit verfügte als Anita. So mobilisierte ich bei der letzten harten Steigung noch etwas Kräfte und konnte gut 10 Sekunden auf sie herausfahren, die ich bis ins Ziel halten konnte.

Ich freue mich über die gute Leistung, das gibt mir Zuversicht und Motivation für die folgenden Monate.

 

09/03 2008

40. Engadiner Skimarathon


Das wollte ich schon lange einmal: am Engadiner Skimarathon teilnehmen! Dieses Jahr war ich für einmal zu dieser Zeit nicht im Trainingslager, so habe ich die Chance gepackt. Etwas Respekt hatte ich schon vor dem Start. Im Wasser bin ich mich viele Athleten um mich inzwischen gewohnt, doch auf Skating-Skis in Mitten von über 10'000 Läufern zu starten war schon eindrücklich.

Zu Beginn startete ich etwas langsam, dafür konnte ich auf der zweiten Streckenhälfte um so mehr Athleten überholen. Gebremst wurde ich meist durch meine Atmung, die auf den 1800 m.ü.M. etwas limitiert war. So war ich insgesamt mit dem 52. Rang (Top 30 der Schweizerinnen) und der Zeit von 1 h 53 min. zufrieden.

Im Vorfeld des "Engadiners" hielt ich am Mittwoch vor dem Anlass nebst Markus Ryffel und Albert Giger einen Vortrag über "Eisenmangel bei Sportlerinnen" im Laudinella.

Ein weiteres Highlight war der Nachtsprint von Sils am Freitag Abend. Als Partnerin der Nachwuchsläuferin Nadia Heuberger nahm ich nebst Kathrin Neumanova (ehem. Weltmeisterin Langlauf) und Elvira Knecht (ehem. Siegerin "Engadiner") an der Sponsoren-Americaine als Prominente teil. Einmal mehr etwas schnell, doch Spass hat es auf alle Fälle gemacht!

Link zum Zieleinlauf-Video (Startnummer 75)

 

15/02 2008

Trainingslager Benidorm



Schon bald sind die zwei Wochen Trainingslager mit der Nationalmannschaft Triathlon in Benidorm vorbei. Inzwischen habe ich über 1000 km auf dem Rad, zu Fuss oder im Schwimmbecken zurückgelegt. Jetzt bin ich etwas müde und freue mich, am Sonntag wieder nach Hause fahren zu können.

Die erste Woche hatten wir herrliches Wetter, doch seit drei Tagen ist es windig, oft bedeckt und ab und zu regnet es auch. Immerhin ist es doch noch 15°C warm. Die Trainingsbedingungen sind ideal, zum Beispiel müssen wir zum Schwimmen nur den Lift in das 2. UG nehmen. Für längere Radtouren gibt es im schönen Hinterland auch genügend Möglichkeiten.

Für die Saison 2008 konnte ich mir hier auf alle Fälle eine gute Basis holen.

 

19/01 2008

2. Rang bei den Freiburger Meisterschaften über 7.5 km Skating

Bei meinem ersten Langlaufrennen überhaupt kann ich mich auf der Loipe von Im Fang gleich als zweitschnellste Frau vom Kanton Freiburg feiern lassen. Ich habe wohl in den letzten vier Wochen recht oft mit den Skating Skis gelaufen, doch etwas überrascht hat mich diese gute Platzierung auf der für mich kurzen Wettkampfdauer von gut 20 Minuten schon. Jedenfalls habe ich mich über das gelungene Rennen gefreut und sehe nun dem Engadiner 2008 etwas ruhiger entgegen.

 



5, 4, 3, 2, 1, Go!

14/01 2008

Kaderzusammenzug in Davos

Für ein paar Tage waren fast alle Kadermitglieder Swiss Triathlon in Davos anwesend. Neben dem Training auf den Langlaufskis, im Wasser oder beim Joggen wurden uns viele Verbands-Infos vermittelt. Höhepunkt war die Langlauf-Americaine am Samstag abend auf der Nachtloipe. Ein Team aus zwei Athleten oder Betreuern musste insgesamt 10 Runden à ca. 600 m so schnell wie möglich absolvieren. Da es gerade frisch geschneit hatte, wurde dies eine anstrengende aber lustige Sache.

Inzwischen habe ich viele Kilometer auf den Langlaufskis gelaufen, bei den schönen Bedingungen macht dies echt Spass. 

 



21/12 2007

Soirée Mérite Sportive



Der grosse Gala-Abend des Freiburger Sports ging letzten Samstag Abend im Forum Fribourg über die Bühne. Bei der Wahl zum/r Freiburger Sportler/In kam ich hinter Severine Dewarrat (Judo) und Daniel Winkler (Klettern) auf den dritten Rang. Hinter mir belegten Valerie Lehman (Leichtathletik) und Maxime Bally (Rad) die Plätze vier und fünf. Danke vielmals an alle, die für mich abgestimmt haben!

Dass es mir, trotz sehr gutem Leistungsausweis, nicht weiter nach vorne gereicht hat, ist wohl dem kuriosen Wahlsystem zu zu schreiben, von dem ich ziemlich enttäuscht bin. Während den letzten 4 Wochen war es möglich, täglich im Namen von irgendeiner Person aus dem Telefonbuch abzustimmen. Dies führte eigentlich zu einer Fleissarbeit, jeden Tag möglichst viele Personen online einzugeben. Ich war nicht bereit, Tag für Tag gut 500 Adressen einzugeben, so hatte ich auch nie eine Chance auf den Sieg, obwohl viele von euch auch immer wieder für mich abgestimmt haben.

Auf jeden Fall erachten auch die andern vier Kandidaten das Wahlprozedere als unbrauchbar, was wir der Organisation auch mitgeteilt haben. Da hinter dem ganzen Anlass viele engagierte Personen stehen und ein grosser Aufand für einen schönen Abend gemacht wird, wird es ab nächstem Jahr bestimmt eine bessere Lösung für das Wählverfahren geben.

 

25/11 2007

Kandidatin für den Freiburger Sportpreis

Auf Grund meiner erfolgreichen Saison 2007 hat mich die Kommission für den Freiburger Sportpreis als Kandidatin für den Freiburger Sportpreis nominiert.

Um bei dieser Wahl eine Chance auf den Sieg zu haben, bin ich auf möglichst viele Stimmen angewiesen. Es gibt folgende Möglichkeiten, für mich zu stimmen:

- Ausfüllen der Stimmzettel in Freiburger Nachrichten/La Liberté/La Gruyère. Alle bis zum 15. Dezember eingesandten Stimmzettel zählen, pro Person sind mehrere Stimmzettel möglich.

- Per Internet auf www.meritesportif.ch (max. 1 Wahl pro Tag) ab sofort bis am 15. Dezember.

- Per SMS vom 17.-20. Dezember an die Nummer 939, Kennwort "MSF4".

Mit deiner Teilnahme kannst du einen Reisegutschein von 1500.-/1000.-/500.- gewinnen.

Danke für Deine Unterstützung Wink

 



10/11 2007

Erfolgreicher Saisonabschluss an der Half-Ironman-WM Florida

Geschafft! Noch einmal habe ich diese Saison die Kraft gefunden und konnte mit dem 6. Rang meine Erwartungen an diese WM voll erfüllen. Dabei war ich mir ja nach Maui nicht sicher, ob ich überhaupt noch nach Florida gehen soll, oder die Saison gerade abbrechen soll - zum Glück habe ich das nicht gemacht. Dies habe ich auch den motivierenden Worten in meinem Umfeld zu verdanken.

Eigentlich war es ja viel zu kalt für mich in Clearwater: etwa 14°C kalt war es beim Start um 07:00. Wenigstens hatte das kühle Wetter auch die Wassertemperatur reduziert, so konnten wir mit Neopren starten. Doch die Kälte war beim Startschuss schnell vergessen und ich fühlte mich von Anfang an gut im Wettkampf. Trotzdem verpasste ich knapp die erste Vierergruppe und musste den Weg zurück im Gegenlicht selbst suchen.

Auf dem Rad wurde ich nach gut 10 km von Miranda Carfrae überholt, doch sie war nicht viel schneller als ich unterwegs, so konnte ich mit ihr (natürlich mit mindestens 10m Abstand Wink) die ganzen 90 km zusammen fahren. Es lief mir die ganze Zeit gut auch wenn ich ab und zu kämpfen musste, um den Anschluss nicht zu verlieren. Nach etwa halber Strecke überholten wir Pip Taylor und es gesellte sich noch Catriona Morrison hinzu. So kamen wir auf den Rängen 4-6 in die 2. Wechselzone. 

Bereits beim Wechsel hatte ich Mühe zu laufen, da ich einerseits gefrorene Füsse hatte und andererseits schmerzte mir die rechte Ferse. Wohl habe ich mir beim Schwimmstart eine Fersenprellung zugezogen. Die Füsse sind dann wieder aufgetaut, doch der Schmerz blieb vor allem auf der ersten Runde bestehen.  Die Endorphine konnten meine Schmerzen auf der zweiten Laufrunde dann endlich reduzieren und ich begann sogar wieder aufzuholen. Mit letzter Kraft konnte ich Becky Lavelle gut 500 m vor dem Ziel überholen und lief als glückliche erste Schweizerin ein.

Monika Lehmann lief auch ein sehr gutes Rennen und kam nur kurz nach mir als 9. ins Ziel.

Jetzt freue ich mich auf ein paar Wochen Erholung, die habe ich jetzt wirklich nötig und werde sie auch geniessen.

 



28/10 2007

XTerra-WM Maui

Tja, leider habe ich bei der XTerra-WM Maui nicht ganz die Leistung bringen können, die ich selbst von mir erwartet habe. Mit dem 7. Rang bin ich nicht wirklich zufrieden. Das Meer präsentierte sich heute Morgen mit recht vielen Wellen, doch das mag ich eigentlich. Kurz nach dem Start musste ich Julie Dibens (GBR) ziehen lassen und war zugleich erstaunt, dass Melanie McQuaid (CAN) gleichauf mit mir schwamm. Sie trug einen dieser neuen Schwimmanzüge, über die im Vorfeld von Hawaii bereits viel diskutiert wurde. Da sie einen grossen Vorteil bringen, werden sie wohl bald auch im Triathlon verboten werden. So liess ich mich nicht gross beirren. Nach 1500 m hatte ich auf Julie einen Rückstand von gut 1 Min 30 und kurz nach mir kamen bereits Melanie und Candy Angle (USA) aus dem Wasser. Die Bikestrecke, die zum grössten Teil über lose Lavasteine führt, präsentierte sich dieses Jahr insgesamt recht gut fahrbar, zumindest im Vergleich zur selben Strecke in den vergangenen Jahren. Melanie vermochte ich bereits nach wenigen Kilometern nicht mehr zu folgen, doch wenigstens hatte ich Candy bald abgeschüttelt. Es gelang mir im Verlaufe des Rennens leider nie, einen guten Rhythmus zu finden und hatte mehr mit mir selbst als mit der Strecke zu kämpfen. Bis Ende der MTB-Strecke musste ich mich noch von vier weiteren Athletinnen überholen lassen. Die letzten beiden Jahre konnte ich auf der Laufstrecke jeweils noch einige Plätze gut machen und darauf hoffte ich auch diesmal. Meine Beine fühlten sich aber nicht danach an. Ich versuchte es trotzdem und kam nach gut 2 km auf etwa 30 m an Shonny Vanlaudighan (USA) heran, doch dann musste ich das Tempo endgültig zurücknehmen und konzentrierte mich darauf, überhaupt ins Ziel zu kommen. Immerhin konnte ich so den 7. Rang halten und habe damit noch immer die zwei starken Europäerinnen Anna Bayliss (GER) und Carina Wasle (AUT) hinter mir gelassen. Jetzt gilt es für mich, die nächsten Tage nochmals Energie zu tanken und mich für die Half-Ironman WM Florida vorzubereiten. Morgen werde ich bereits dahin fliegen, so habe ich genügend Zeit, mich an eine erneute Klimaänderung und Zeitverschiebung zu gewöhnen.

 



Pressekonferenz XTerra Maui

Gestern fand die Pressekonferenz mit 12 Athleten und Athletinnen statt. Dabei hatte ich die Gelegenheit, meine grössten Konkurrentinnen seit Langem wieder mal zu treffen. Jeder von uns musste einige Fragen von Dave Nicolas (techn. Direktor XTerra) beantworten. Das ganze wurde erstmals live auf www.xterraplanet.com übertragen. Eigentlich alle sind zuversichtlich für das Rennen vom Sonntag, doch etwas erstaunt war ich, wie unsicher sich Melanie McQuaid (3-fache Weltmeisterin XTerra) präsentierte. Naja, auch wenn sie nicht in top Form ist, so sind noch immer genügend starke Athletinnen am Start für ein spannendes Rennen. Erstmals wird dieses auch live auf http://www.xterraplanet.com/worldchampionship/live.html zu sehen sein. Bei uns ist der Start um 09:00 Uhr, das heisst in der Schweiz wird es Sonntag abend um 20:00 Uhr sein.

Inzwischen spüre ich nichts mehr von den 12 Stunden Zeitverschiebung und fühle mich soweit gut und bereit für ein starkes Rennen.

Auf der ersten Runde des Bike Practice Course musste ich mich gestern nach 2 Minuten bereits um platte Reifen vorne und hinten kümmern; Welcome to Maui again! Die rauhen Lavasteine hatten die Seitenwand meiner Pneus aufgeschlitzt. Doch jetzt habe ich mir ein paar dickere Pneus besorgt, damit habe ich jetzt keine Probleme mehr. Also dann, stay tuned, bis am Sonntag abend! 

 



Teilnehmer Pressekonferenz


Sonnenuntergang auf Maui

Ready for XTerra Maui

Morgen steige ich einmal mehr ins Flugzeug, um die lange Reise nach Maui (Hawaii) in Angriff zu nehmen. Auf den Flug freue ich mich nicht besonders, doch dafür um so mehr auf die Sonne und Wärme, die mich in Maui erwartet.

Meine Erkältung habe ich gut überstanden und so konnte ich doch noch einige gute Trainings zur Vorbereitung der XTerra-WM und der Half-Ironman-WM machen. Auch die sportmedizinischen Tests, die ich diese Woche in Magglingen gemacht habe, bestätigen, dass ich in guter Form bin. Jetzt bleiben mir nur noch ein paar Trainings zur Formzuspitzung und dazu viel Erholung, damit ich am Sonntag in einer Woche voll angreifen kann.

 

Trainingslager Antibes

Für ein paar Tage profitiere ich vom warmen Wetter in Antibes, um mich optimal auf die letzten zwei bevorstehenden Wettkämpfe vorzubereiten. Allerdings konnte ich die letzten Tage nicht wie geplant trainieren, da mich die Erkältung inklusive Husten daran hinderte. Heute geht es endlich besser.

Da ich schon einige Male im Herbst an der Côte d'Azur zum Trainieren weilte, kenne ich inzwischen einige Triathleten dieser Region und ich kann mich auch dem Triathlon Club hier zum Schwimmtraining anschliessen. Bei 28°C Wassertemperatur draussen an der Sonne macht dies wirklich Spass. Wenn mal gerade kein Training ist, gehe ich mit dem Neopren im 21°C warmen und klaren Meer schwimmen.

Für morgen habe ich eine Tour auf den Col de Vence (970 m.ü.M.) vorgesehen, eine empfehlenswerte Tour in dieser Region!


[zurück]

 

Absage Gurli Cup

Eigentlich wollte ich heute am Gurli Cup starten. Dies ist ein Velorennen, das praktisch vor meiner Haustüre in Plaffeien startet und nach 8 km und 600 Höhenmetern beim Restaurant Gurli endet. Doch das nass-kalte Wetter in den letzten Tagen habe ich schlecht ertragen und mir prompt eine Erkältung geholt. Da ich keine Bronchitis riskieren wollte, musste ich das Rennen leider absagen. Frown

Damit ich nochmals ein paar Tage an der Wärme trainieren kann, gehe ich morgen nach Antibes. Dort finde ich ideale Trainingsbedingungen für die Vorbereitung der letzten zwei Rennen der Saison vor. Cool

 



Start Gurli Cup 2007

2. Rang XTerra European Tour


Sibylle beim Biketraining für Maui


Nach dem letzten Rennen der XTerra European Tour in Wales, England ist alles klar: Mit dem 2. Rang in England überholt mich Eszter Erdelyi (HUN) in der Gesamtwertung der XTerra European Tour und somit bleibt mir (einmal mehr) der 2. Gesamtrang. Da ich mich diese Saison neben den XTerra-Rennen auch auf Langdistanz-Rennen konzentriert habe, bin ich wirklich zufrieden mit dem was ich soweit erreicht habe.

Doch die Saison ist noch nicht fertig! Ende Oktober steht erst einmal die XTerra-WM auf Maui auf dem Programm. Dafür bin ich motiviert, doch ein Spitzenrang wird schwierig, zumal noch nie ein so gutes Starterfeld wie dieses Jahr gemeldet war.

Zwei Wochen nach Maui möchte ich die Saison mit einem Top-10 Resultat an der Ironman 70.3-WM in Clearwater, Florida beenden.


[zurück]

 

XTerra Titisee (D): 2. Rang (!)


Auch beim vierten Wettkampf in Folge kann ich den zweiten Rang erreichen; einmal mehr überrasche ich mich selbst. Es hat mich viel gekostet, mich für das XTerra Germany nochmals zu motivieren, zumal mir vieles nicht so passte: lange und steile Anstiege auf den 40 km MTB und bei den 10 km Laufen mit insgesamt 1200, respektive 400 Höhenmetern und zudem kaltes Wetter und Verkürzung der Schwimmstrecke auf 1.3 km, da die Wassertemperatur nur 14.5°C betrug.

Im kalten Wasser hatte ich Mühe mit dem Atmen und war froh, dass ich wieder an Land gehen konnte. Meinen Vorsprung konnte ich auf dem MTB bis Anfang zweite Runde halten, dann flog die leichtgewichtige Carina Wasle beim langen Anstieg quasi an mir vorbei. Bis Ende der Bikestrecke musste ich mich auch noch von Anna Baylis und Kathrin Hill überholen lassen. Doch im Gegensatz zu den beiden hatte ich das Rennen besser eingeteilt und konnte nach 4 km wieder auf den 2. Rang laufen. Carina war ausser Reichweite, so lief ich glücklich als 2. ins Ziel.

Damit kann ich meine Führung im Europacup verteidigen. Beim Rennen in England nächste Woche wird die Wertung definitiv entschieden, jedoch ohne mich, da ich jetzt dringend eine Pause brauche um in Maui bei der XTerra-WM Ende Oktober wieder fit zu sein.

 

2. Rang Ironman 70.3 Monaco



Zum dritten mal innerhalb von 14 Tagan kann ich einen zweiten Rang erreichen, darüber bin ich selbst ein bisschen erstaunt und freue mich sehr. Beim Schwimmen im wunderbar klaren und warmen Meer ware leider einmal mehr ein Neo erlaubt. Trotz Massenstart konne ich weit vorne, knapp vor Lothar Leder aus dem Wasser steigen. Zum Glück kannte ich die folgende Radstrecke mit 1700 Höhenmetern bereits, so konnte ich meine Kräfte gut einteilen und hatte bis zum Schluss guten Druck. Trotzdem musste ich mich bei km 45 von der erst 19-jährigen Christelle Robin überholen lassen. Sie stieg mit 2'50'' Vorsprung vom Rad, doch der Rückstand, den mir viele Zuschauer durchgaben wurde immer kleiner und ich konnte etwa bei Hälfte der Laufstrecke die Führung wieder übernehmen. Leider nicht bis am Schluss, da die kleine und leichtgewichtige Alexandra Louison, die dieses Jahr bereits Ironman Nizza gewonnen hat, einfach zu schnell für mich lief.

Damit blieb für mich auch keine Startplatz für Hawaii 2008 übrig, da Alexandra den einzigen Platz bei den Profi-Frauenfür sich beanspruchte.


[zurück]

 

Vorbereitung für Monaco

Zur Vorbereitung des Ironman 70.3 (=Half-Ironman) von Monaco verbringe ich ein paar Tage in Menton, wo ich etwas günstiger wohnen kann. Dies bringt mir zwei grosse Vorteile: ich kann mich an die Hitze gewöhnen und ich konnte die anspruchsvolle Radstrecke mit 1500 Höhenmetern auf dem Rad besichtigen, dies inklusive toller Aussicht. Jetzt bleibt mir nur noch eins: Ausruhen, damit ich am Sonntag um 07:00 voll Energie ein weiteres Rennen in Angriff nehmen kann.

 



Aussicht auf Monaco von La Turbie

2. Rang beim XTerra Österreich


Beim XTerra Österreich konnte ich hinter der Australischen Mountainbikerin Bayliss erneut den zweiten Rang erreichen. Es war ein hartes Rennen.Die Nachricht, dass im 23°C warmen Klopeiner See ein Neopren erlaubt war, erfreute mich überhaupt nicht, denn so konnte ich meine Stärke im Wasser viel weniger ausspielen. Nach einer guten Schwimmleistung konnte ich als dritte insgesamt aus dem Wasser steigen. Doch dann begann das harte Rennen erst.Die Bikestrecke war enorm anspruchsvoll, wohl die schwierigste, die ich je in einem XTerra gefahren bin. Die Strecke führte zu 75% über Singletrails mit vielen Wurzeln und oft durchnässtem Waldboden. Nebst vielen, dafür nicht allzu langen Aufstiegen führten die Abfahrten manchmal so steil zwischen den Bäumen runter, dass ich trotz guten Pneus einfach irgendwie herunterschlitterte. So kam ich technisch und physisch ans Limit und musste mir auch zwei Stürze gefallen lassen. Glücklicherweise komme ich mit ein paar blauen Flecken davon. Auf der zweiten Streckenhälfte wurde ich von Carina Wasle (AUT) und Bayliss eingeholt. An Carina konnte ich bis Ende der Bikestrecke dranbleiben, doch Baliss war auf dieser Strecke zu stark für mich.Nach einem schnellen Wechsel konnte ich noch vor Carina auf die Laufstrecke gehen. Meine Beine fühlten sich bereits müde an, und ich musste mich über die vielen Wurzelwege auf- und abwärts konzentrieren, um mir den Fuss nicht zu verdehen. Die leichtgewichtige Carina überholte mich erneut, doch ich kämpfte, um dranzubleiben. Das lohnte sich, denn nach 6 km brach sie ein und ich konnte wieder klar die zweite Position übernehmen. Die letzten Kilometer wurden dann auch für mich hart, denn ich litt immer wieder an Krämpfen. Trotz schnellster Laufzeit konnte ich die Führende nicht mehr einholen, dazu fehlten mir am Schluss 1:40 min.Mit diesem zweiten Rang konnte ich die Führung in der XTerra European Tour übernehmen.

[zurück]

 

2. Rang beim XTerra Denmark


Mit meiner Leistung beim XTerra Denmark bin ich eigentlich zufrieden, doch es ärgert mich schon, dass ich gut 500 m vor dem Ziel noch von Ezther Erdelyi (HUN) überholt wurde.

Das Schwimmen war bei den unzähligen Quallen unangenehm, immerhin konnten wir uns mit dem Neopren etwas schützen. Mit gut 3 Minuten Vorsprung konnte ich auf das MTB wechseln. Die Bikestrecke führte durch einen nahegelegenen Wald: Leicht hügelig und oft auf Wald- und Kieswegen; die vielen schlammigen Stellen forderten uns und liessen uns auch dementsprechend aussehen. Ich hatte guten Druck und meinen Vorsprung konnte ich leicht ausbauen. Beim Laufen fühlte ich mich noch frisch, doch die vielen An- und Abstiege, inklusive 2x etwa 100 Treppenstiege ermüdeten mich. Währen dem ganzen Rennen wusste ich leider nicht, wie mein Vorsprung aussah. So war ich dann ziemlich überrascht, als mich Eszther ein- und sogleich überholte. Leider fehlte mir die Kraft zu kontern, so musste ich mich mit dem 2. Platz begnügen.

Doch bereits nächste Woche kann ich mich beim XTerra Österreich revanchieren, darauf freue ich mich.